Die Petersilienwurzel: mehr als ein Suppengemüse

Die Petersilienwurzel gilt als typisches Wintergemüse und wird vor allem für das Kochen von Suppen und Eintöpfen verwendet. Dabei eignet sich die Wurzel nicht nur als Suppengewürz.

Feinschmecker wissen, dass sich die unscheinbare Wurzel auch sehr gut kreativ verarbeiten lässt. Mit Honig glasiert und mit Weißwein abgeschmeckt passt sie beispielsweise ideal zu Geflügel und Wild. Auch zu Püree lässt sich das Gemüse verarbeiten. Hierfür kocht man die Petersilienwurzel zusammen mit Kartoffeln in etwas Flüssigkeit etwa 15 Minuten lang. Dazu verwendet man am Besten je zur Hälfte Milch und Salzwasser. Anschließend wird das Ganze mit Salz, Muskat und Butter abgeschmeckt und zerstampft. Ein Risotto lässt sich mit im Wok gegarten Petersilienwurzeln verfeinern. Und auch geraspelt und mit Parmesan überbacken peppen die delikaten Wurzeln jeden winterlichen Salat auf.

Die Petersilienwurzel erhält ihr reiches Aroma durch die ätherischen Öle, die sie enthält. Diese Öle unterstützen gleichzeitig auch die Nierentätigkeit und die Verdauung. Außerdem versorgt uns die Petersilienwurzel mit reichlich Provitamin A, Vitamin C, B-Vitaminen sowie den Mineralstoffen Kalzium, Eisen und Kalium.

Bereits in der Antike beliebt

Botanisch gehört die Wurzel zu den sogenannten Doldenblütern und ist der Blattpetersilie sehr ähnlich. Ihren Ursprung hat sie im Mittelmeerraum, dort wurde sie bereits in der Antike als Arznei- und Würzpflanze verwendet. Außen ist die Petersilienwurzel gelblich mit dunkleren ringförmigen Streifen, im Inneren ist sie weiß gefärbt. Damit sieht sie der Pastinake fast zum Verwechseln ähnlich, sie ist jedoch etwas länger und hat ein spitzes Ende. Die Pastinake hingegen ist bis zu 40cm größer und hat einen deutlich dickeren Kopf. Eine Petersilienwurzel kann bis zu 20cm lang werden.

In gut sortierten Supermärkten, auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Erzeuger kann man Petersilienwurzel kaufen. Die Wurzeln sollten knackig, glatt und fest sein und ein frisches Grün aufweisen. Je kleiner das Gemüse, desto zarter. In ein feuchtes Tuch eingewickelt und im Gemüsefach gelagert, halten sich die Wurzeln zwei bis drei Wochen.

 

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