Die steile Karriere des Pangasius

Vor zehn Jahre kannte hier in Deutschland noch kaum jemand den exotischen Pangasius, doch seitdem ist er zu einem der beliebtesten Speisefische hierzulande geworden. Ob gebraten mit einer leckeren Gemüsebeilage, als Sashimi, im Wok oder doch ganz anders zubereitet, erweitert der Pangasius das deutsche Fischangebot. Wo kommt dieser recht neue Leckerbissen eigentlich so plötzlich her und weshalb ist er so beliebt?

Was macht den Pangasius so beliebt?

Der Pangasius ist zwar bei vielen Deutschen sehr beliebt, weil er nicht nur mild im Aroma und beinahe ohne Gräten ist sondern auch weil er ein besonders kalorienarmer Speisefisch ist, dessen Eiweißgehalt nicht so hoch ist wie bei anderen Fischen. Dazu ist er relativ preiswert und das ganze Jahr über in gleichbleibender Qualität im Supermarkt erhältlich. Was für die einen ein klarer Vorteil des Fisches ist, betrachten andere als einen der Nachteile.

So spaltet die Neuentdeckung aus Vietnam die Gemüter zunächst weil er nicht in Deutschland gezüchtet wird. Jedes Filet muss eine weite Reise auf sich nehmen, um den Deutschen Gaumen erfreuen zu können. Der Transport und die daraus resultierende Umweltverschmutzung sind für die Gegner des exotischen Speisefisches ein rotes Tuch. Hinzu kommt in ihrer Argumentation gegen den Pangasius, dass er unter dem Einsatz von Medikamenten in rasender Geschwindigkeit in Aquakulturen gezüchtet wird. Und das auch noch in einem Land, dessen Vorschriften Tierschützern als zu lasch erscheinen.

Umweltschützer gegen den Konsum von Pangasius

Um dem Vormarsch des Pangasius auf dem europäischen Markt nicht im Weg zu stehen, hat sich der WWF dafür eingesetzt, dass die Produktionsstätten immer mehr an europäische Standards angeglichen werden, damit wir den mageren Fisch ohne Bedenken genießen können. Wer ihn auch jetzt schon genießt, kann darauf achten, dass er ein ASC-Siegel (Aquaculture Stewardship Council) trägt, was eine geringere Umweltbelastung durch die Produktion verspricht. Die gute Nachricht für den Verbraucher ist aber bereits jetzt, dass Tests unabhängig vom ASC-Siegel keine Rückstände von Medikamenten in den Fischen feststellen konnten.

 

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