Ernährung im Sommer: Auf was ist zu achten?

Im Sommer herrschen hohe Temperaturen und nachnahezu jedem Essen fühlt sich der Mensch zusätzlich belastet. Je mehr gegessen wird, desto träger wird man. Die Ernährung spielt daher gerade im Sommer eine wichtige Rolle, denn sie trägt entscheidend zum Wohlbefinden bei. Es gibt einige leicht einzuhaltende Regeln, die in diesem Zusammenhang hilfreich sind.

Die Ernährung individuell anpassen

Grundsätzlich gilt, dass auch im Sommer die Ernährung auf die körperlichen Voraussetzungen und auf die Tätigkeiten ausgerichtet sein muss. Wer im Straßenbau tätig ist oder viel Sport treibt, der muss natürlich mehr Kalorien konsumieren, als ein Angestellter, der die meiste Zeit über im Büro sitzt und kaum körperliche Aktivitäten ausübt. Gerade das Schwitzen bringt es mit sich, dass Mineralien und Spurenelemente zusätzlich verloren gehen. Diese müssen dann ersetzt werden.

Der Verbrauch der Kalorien liegt im Sommer ohnehin leicht über den Normalwerten. Dieser Umstand wird dadurch erzeugt, dass der Körper ständig damit beschäftigt ist, die Körpertemperatur abzusenken, was nicht nur durch den Schweiß geschieht. Vielmehr spielen sich im Inneren des Körpers zahlreiche Vorgänge ab – wie beispielsweise die Weitung der Adern -, um die erhöhte Temperatur abzuführen, was schließlich zu einem erhöhten Verbrauch führt. Daher ist gerade der Sommer eine gute Jahreszeit, um einige Kilogramm Gewicht zu verlieren und wieder fit zu werden.

Viel und das Richtige trinken

Der oberste Grundsatz lautet: Möglichst viel trinken. Ernährungswissenschaftler sind sich seit langer Zeit einig, dass im Sommer viel zu wenig getrunken wird. Zudem wird oft zum falschen Getränk gegriffen. Die Regel lautet daher, dass es besser ist, mehr zu trinken, als der Körper eigentlich braucht. Daher dürfen es auch über zwei bis drei Liter täglich sein, die dem Körper zugeführt werden. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass der Körper die Mineralien und Spurenelemente ersetzen muss. Daher muss auf Getränke zurückgegriffen werden, die diese Stoffe enthalten. Limonade, Soft-Drinks oder gar Fruchtnektar und Milch sind hierfür nicht geeignet. Sie ersetzen die fehlenden Stoffe nicht.

Auch der Kaffee ist kein Getränk, das im Sommer hauptsächlich konsumiert werden sollte. Das beste Getränk für den Sommer ist Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Kohlensäure hat die Eigenschaft, dass durch die Säure selbst, der Magen recht schnell voll wirkt und daher weniger getrunken wird. Auch Kräutertees sowie natursüße Fruchtsäfte sind gut geeignet. Isotonische Getränke gehören in den Sportbereich. Sie haben einen hohen Anteil an Mineralien und Spurenelementen und sollten nur verwendet werden, wenn körperliche Höchstleistungen vollbracht werden müssen.

Was bei den Speisen beachtet werden muss

Bezüglich des Essens selbst gilt, dass häufiger und dafür weniger gegessen werden sollte. Anstelle der drei Mahlzeiten sollten fünf oder sechs kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Fette belasten den Organismus, weshalb hier leichte Kost zu bevorzugen ist. Fette sollten daher nur minimal eingesetzt werden. Dafür sollten die Mahlzeiten aus reichlich Ballaststoffen bestehen. Die Ballaststoffe erfordern dann auch, dass mehr getrunken wird, damit sie optimal wirken können. Ideale Lebensmittel sind Gemüse oder Obst. Auch Fisch kann im Sommer bezüglich der Ernährung gute Dienste leisten. Olivenöl ist eine gute Alternative zur Ergänzung von Salaten und Gemüse. Auch der Fisch kann darin gut gebraten werden, wobei nur wenig Öl verwendet werden sollte. Grundsätzlich erfüllt die mediterrane Küche diese Anforderungen, sodass sie eine ideale Ernährung für den Sommer darstellt.

Je später der Abend: Nützliche Ergänzungen im Tagesverlauf

Zudem gilt der Grundsatz: Je später es am Tag ist, desto leichter sollte gegessen werden. Das bedeutet, dass am Abend nur noch Gemüse konsumiert werden sollte, damit der Körper im Schlaf nicht unnötig belastet wird. Das Hungergefühl muss vermieden werden, da dies die Erholung in der Nacht behindern kann. Nassen und kühlen Speisen sollte der Vorzug gegeben werden. Eine Faustregel ist, dass mit steigenden Temperaturen mehr getrunken und weniger gegessen werden sollte.

Im Mittelpunkt der Ernährung im Sommer steht immer, dass die Speisen möglichst leicht verdaulich sein müssen. Nur dann wird der Organismus nicht zusätzlich belastet. Zudem sollte auf leicht verderbliche Lebensmittel verzichtet werden. Um Krankheiten und Belastungen zu vermeiden, muss genau auf die richtige Lagerung der Zutaten geachtet werden. Die Zubereitung selbst muss möglichst schonend erfolgen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht abgeführt werden.

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