Glutamat – der Auslöser vieler Krankheiten?

Der Geschmacksverstärker Glutamat wird in vielen Gerichten als Würzmittel eingesetzt. Das betrifft Fertiggerichte, die Chinesische Küche im Restaurant und viele andere Bereiche in der heutigen Nahrungsmittelindustrie. Aber ist Glutamat wirklich so ungesund?

Nach dem Verzehr mancher Gerichte, fängt ein unangenehmes Kopfdröhnen an, Übelkeit kommt auf, Herz klopft und ein Kribbeln zieht sich durch den Nacken – eine Unverträglichkeit gegen Glutamat? Wissenschaftler halten dies für möglich. Allerdings konnten bisher in umfangreichen Studien noch keine genauen Zusammenhänge zwischen Glutamat und einer Unverträglichkeit hergestellt werden. Selbst in Asien sind solche Auswirkungen eher unbekannt. Allerdings, so die Ansicht von Jürgen Thier-Kundtke vom Bundesinstitut für Risikobewertung, könne es Einzelfälle geben, bei der eine Aufnahme von hohen Mengen an Glutamat zu Beschwerden führen könne.

Unser Leben mit Glutamat durchsetzt

Glutamat wird in vielen Lebensmitteln als Geschmacksverstärker und Würzmittel eingesetzt. Von asiatischen Gerichten, über Tütensuppen und Kartoffelchips, bis hin zu Pizzen, Parmesan und Fleisch. Selbst unser Körper bildet bis zu einem gewissen Grad Glutamat. Dieses spielt eine wichtige Rolle als Botenstoff im Gehirn. Womöglich vermuten Forscher aufgrund dieser Tatsache, dass der zugeführte Stoff durch die Nahrung negativ Alzheimer oder Parkinson beeinflussen könne. Bei solchen Patienten sei die Konzentration auffallend verändert. Jedoch gibt es keine Anhaltspunkte, dass es wirklich eine nervenschädigende Wirkung aufweist. Bisherige Hinweise beziehen sich lediglich auf körpereigenes Glutamat. Auch in Asien, wo Glutamat ein alltägliches Würzmittel ist, treten keine erhöhten Fälle an Parkinson und Alzheimer auf.

Keine Kennzeichnung für das Würzmittel

Selbst die Anklage des vermehrten Übergewichts kann nicht eindeutig geklärt werden. Eine fünf jahrelange Studie an 1.300 Chinesen konnte keinen Zusammenhang zu einer Gewichtszunahme ermitteln, eine amerikanische Studie hingegen schon. Die Ergebnisse sind wieder uneindeutig.

Demnach ist es so, dass der Geschmacksverstärker Glutamat nach wie vor als unbedenklich eingestuft wird. Auf den Packungen und Restaurantkarten muss die Zugabe jedoch gekennzeichnet werden. Oft verbirgt es sich hinter den Bezeichnungen Fleischextrakt, Hefeextrakt und fermentierter Weizen. Am besten sei es auf frische Zutaten zurückzugreifen.

 

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