Olivenöl schützt das Herz und die Gefäße

Olivenöl schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund: Es schützt das Herz und die Gefäße. Was macht das Olivenöl so gesund und worauf ist beim Kauf von Olivenöl zu achten?

Vom Olivenbaum zum Olivenöl

Olivenöl wird aus den Früchten des Olivenbaums gewonnen, der vor allem in den Regionen des Mittelmeers wächst, weil dort die Sommer sehr trocken und heiß und die Winter mild und feucht sind. Der Olivenbaum kann mehrere Hundert Jahre alt werden.

Je nach Beschaffenheit des Bodens (trocken karg und steinig oder fruchtbar und feucht) und des Standortes des Olivenbaums sind die Größe und der Geschmack einer jeden Olivensorte unterschiedlich. Alleine im Mittelmeerraum existieren bis zu 1000 verschiedene Olivensorten. Die Farbe einer Olive sowie des Olivenöls sagt nichts über die Qualität aus: Unreif geerntet sind Oliven grün, während sie im Reifeprozess schwarz werden.

Um Olivenöl zu gewinnen, werden die grünen Früchte im Oktober und November per Hand gepflückt. In vielen Gegenden werden die Oliven hingegen mit Stöcken von den Bäumen geschlagen. Diese Oliven, sogenanntes Fallobst, erhalten dadurch Druckstellen – der Reifungsprozess beginnt, weshalb das daraus gewonnen Olivenöl von minderer Qualität ist.

Je länger das Öl lagert, desto milder ist es im Geschmack. Kalt gepresstes Öl hält ungeöffnet lediglich ein bis eineinhalb Jahre.

Was macht Olivenöl so gesund?

Natives, also nicht raffiniertes Olivenöl enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, beispielsweise Polyphenole. Diese beeinflussen nicht nur den Geschmack und den Geruch des Olivenöls, sondern wirken im Körper als Antioxidantien und senken den Blutdruck. Zudem enthält Olivenöl Ölsäure, eine einfach ungesättigte Fettsäure, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel und auf das Herz auswirkt.

Was ist beim Kauf von Olivenöl zu beachten?

„Natives Olivenöl extra“ ist ein hochwertiges Olivenöl, das mit mechanischen Verfahren direkt aus den Oliven gewonnen wird und fruchtig schmeckt. Olivenöle mit der Bezeichnung „Natives Olivenöl“ können leichte Mängel aufweisen, die durch Verarbeitungsfehler bei der Herstellung oder durch die teilweise Verwendung von Fallobst auftreten. Nur als „Olivenöl“ bezeichnetes Öl stellt eine Mischung aus raffiniertem und nativem Olivenöl dar.

Zudem existieren zwei Siegel: Olivenöl mit einem roten Siegel stammt aus einer eng abgegrenzten Region. Das Öl muss also in diesem Gebiet geerntet, gepresst und abgefüllt worden sein. Das blaue Siegel bedeutet, dass mindestens zwei der Produktionsstufen (ernten, pressen, abfüllen) in der Region abgelaufen sein müssen.

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