Wie erkenne ich eine Lebensmittelvergiftung?

Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall sind Symptome einer Lebensmittelvergiftung. Welche Lebensmittel sind besonders anfällig für Keime? Und wie lässt sich eine Lebensmittelvergiftung behandeln?

Der Unterschied zwischen einer Lebensmittelvergiftung und einer Lebensmittelinfektion

Oft wird nicht zwischen einer Lebensmittelvergiftung und einer Lebensmittelinfektion unterschieden. Dabei handelt es sich bei einer Lebensmittelvergiftung nicht um eine Infektion. Vielmehr sind bei einer Lebensmittelvergiftung Giftstoffe, die von den Bakterien schon in der Nahrung gebildet worden sind, über das Essen in den Magen-Darm-Trakt gelangt. Dort kommt es zu einer Vermehrung und im weiteren zu den oben beschriebenen Symptomen, die allerdings in der Regel innerhalb weniger Tage wieder abklingen.

Welche Lebensmittel sind besonders anfällig für Keime?

Als besonders anfällig für Keime gelten Fleisch, Fisch und Geflügel. Auch Eier und aus Rohmilch hergestellter Käse können gelegentlich Keime enthalten. Der Erreger Clostridium botulinum findet sich hingegen überwiegend in Konserven und luftdicht verpackten Lebensmitteln. Dieses Nervengift kann neben Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auch Sehstörungen und Lähmungen, als Botulismus bezeichnet, hervorrufen. Die Vergiftung kann bis zum Atemstillstand und dem Tode führen, weshalb bei ersten Anzeichen sofort ein (Not-)Arzt verständigt werden sollte. Besondere Vorsicht ist insbesondere bei aufgeblähten Konservendosen geboten.

Wie lässt sich eine Lebensmittelvergiftung behandeln?

Bei Symptomen, die auf eine Lebensmittelvergiftung hinweisen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Vor allem älteren Menschen und solchen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, ist ein Arztbesuch anzuraten. Aufgrund des Durchfalls und des damit zusammenhängenden Flüssigkeitsverlusts ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Vorbeugende Maßnahmen gegen eine Lebensmittelvergiftung

Durch die Beachtung einiger Hygieneregeln kann einer Lebensmittelvergiftung vorgebeugt werden. So sollten vor der Zubereitung eines Essen die Hände gründlich gewaschen werden. Fleisch, Fisch und Geflügel sollten zudem nicht auf dem selben Brett wie andere Lebensmittel geschnitten werden, da die Keime sonst auf diese übertragen werden können. Putzzubehör wie Schwämme und Lappen sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Und natürlich sollten Fleisch, Fisch und Geflügel immer lange genug erhitzt werden, damit die Erreger abgetötet werden.

 

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