Wechseljahre - Hilfe aus der Naturheilkunde

Wechseljahre verlangen oft nach Hilfe. Temperaturschwankungen, schlechte Gemütsverfassung und noch einiges mehr hängen mit dieser Phase des Lebens zusammen. Häufig werden Hormone eingesetzt, um die Menopause zu überstehen. Die Schulmedizin greift daher immer wieder auf chemische Mittel zurück.

Es gibt aber auch eine natürliche Möglichkeit, die Naturheilkunde, um in den Wechseljahren Hilfe zu erhalten und die Beschwerden auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Die Wechseljahre tragen viele Namen. Klimakterium und Menopause sind nur zwei von vielen Möglichkeiten, die den Wandel der Hormone bezeichnen. Es ist ein natürlicher Abschnitt im Leben – nicht nur für Frauen.

Auch Männer haben Wechseljahre, wobei die männlichen Zeitgenossen weit weniger Probleme haben, als die Frau. Ab dem 40. Lebensjahr kann das Klimakterium eintreten und ist dann meistens ab dem 56. Lebensjahr vollendet. Die Wechseljahre entstehen vor allem dadurch, dass der Mensch nicht für das Lebensalter gedacht ist, dass er dank der modernen Medizin heute erreicht.

Das bedeutet auch, dass sie ein modernes Problem sind, denn noch vor einigen Hundert Jahren erreichten die Menschen im Normalfall dieses Lebensalter nicht und kannten daher keine Wechseljahre. Bei den Wechseljahren handelt es sich um einen Rückgang des Östrogenspiegels im Blut. Das bedeutet, dass weniger weibliche Hormone vorliegen. Das Sexualhormon bedingt dann, dass Hitzewallungen auftreten, Schweißausbrüche entstehen oder ein Mangel an sexuellem Verlangen auftritt – was aber nicht unbedingt der Fall sein muss. Schließlich ist die Scheidenhaut leicht rückläufig, was eine Trockenheit sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursacht. Schlafstörungen und psychische Störungen können in dieser Zeit ebenfalls auftreten. Daneben können noch viele weitere Probleme das Leben erschweren.

Die Prinzipien der Behandlung

Grundsätzlich können die Wechseljahresbeschwerden auf verschiedene Weisen behandelt werden. In vielen Fällen besteht die Hilfe aus einer eher symptomatischen Behandlung. Die Sexualität kann mit speziellen Cremes weniger schmerzhaft werden und auch die psychischen Probleme können mit Psychopharmaka gut behandelt werden. Für jedes Symptom der Wechseljahre gibt es eine isolierte Hilfe. Eine ideale Lösung ist dies allerdings nicht. Vielmehr kratzen diese Methoden nur an der Oberfläche der Problematik. Wirklich besser fühlt sich die Frau durch dieses Vorgehen nicht und das Klimakterium belastet weiterhin das Leben. Die bessere Alternative ist in der Regel, den Hormonspiegel künstlich aufzufrischen. Schulmedizinische Möglichkeiten stellen in diesem Zusammenhang gravierende Einschnitte im Gesundheitsbereich dar.

Sie sollten nur eingesetzt werden, wenn die Beschwerden nahezu unerträglich sind. Schließlich greifen die Präparate stark in den Organismus und das Leben der Frau ein. Weit weniger belastend ist die Naturheilkunde. Hier steht vor allem die Phytotherapie im Mittelpunkt. Hierunter ist die Behandlung mit Pflanzen zu verstehen. Das Wirkprinzip ist dabei denkbar einfach. Viele Pflanzen enthalten Substanzen, die ähnlich dem Östrogen sind. Werden diese eingenommen, dann entsteht im Körper der Effekt, dass diese Phytohormone – wie sie auch genannt werden können – die Funktion des Sexualhormons teilweise übernehmen. Dadurch gehen die Beschwerden zurück. Zudem sind meistens noch weitere Stoffe enthalten, die Hilfe in den Wechseljahren bieten. Einige Stoffe können die Inkontinenz verhindern, andere Wirkstoffe wirken Hitzewallungen entgegen.

Welche Mittel wirklich helfen

Grundsätzlich gut geeignet sind die Pflanzenextrakte, die in Apotheken angeboten werden. Typische und gut wirksame Pflanzen sind die Traubensilberkerze, der Mönchspfeffer oder auch der sibirische Rhabarber. Wie auch bei der Gabe von Hormonen wird die Problematik damit zwar nicht behoben – die Beschwerden der Wechseljahre werden allerdings effektiv gelindert. Die Hilfe muss dabei allerdings noch wesentlich weiter gehen. Vor allem die regelmäßige körperliche Betätigung durch Sport oder andere aktivierende Freizeitaktivitäten ist hierbei notwendig. Nicht nur die Anspannung ist wichtig, sondern auch die Entspannung kann die Wechseljahre erträglich machen. Autogenes Training sowie Yoga oder einfache Atemübungen sind hier gut geeignet, um die Problematik zu beseitigen.

 

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