Die äußeren Bachblüten: Wirkung und Erklärung

Bachblüten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Wie viele weitere Entwickler von Therapiemethoden war auch Samuel Hahnemann – der Entdecker der Bachblüten – ein Anhänger der Homöopathie. Während er die Bachblüten-Therapie entwickelte, explorierte er einige Zusammenhänge. Ein Zusammenhang stellt die Kategorisierung in innere und äußere Bachblüten dar.

Grundlagen der Bachblüten

38 Bachblüten sind derzeit bekannt, die die Gesamtheit der für die Therapie nutzbaren Pflanzen darstellen. Diese werden zu Tropfen verarbeitet. Hahnemann war der Ansicht, dass Gesundheit auch immer eine Folge aus dem Wechselspiel von Körper und Geist ist. Auf dieser Erkenntnis basieren deshalb auch die Bachblüten und ihre Wirkung. Ihre Verwendung sowie Dosierung werden an die Gemütszustände und Erkrankungen angepasst und sollen dann zu einer Heilung führen. Durch die Harmonisierung der Gemütszustände sollten dann auch die Erkrankungen geheilt werden.

Negative Gefühle wie Traurigkeit führte Hahnemann immer auf eine Erkrankung zurück, bei der sich Geistes- und Körperzustand nicht im Einklang befanden. Hahnemann selbst unterschied allerdings nicht zwischen äußeren und inneren Bachblüten. Diese Einteilung wurde erst 1957 durch Dietmar Krämer vorgenommen. Krämer fand einen Zusammenhang zwischen bestimmten seelischen Zuständen und äußeren Einflüssen. Da die Zustände durch bestimmte Bachblüten verbessert werden konnten, die bei inneren Einflüssen nur wenig wirkten, traf er die Unterscheidung zwischen den inneren und äußeren Bachblüten.

Die inneren Bachblüten

Die inneren Bachblüten basieren auf einer Gruppierung, die aus zwölf Teilen besteht. Die einzelnen Teile sind dabei nicht willkürlich gewählt. Vielmehr entdeckte Krämer, dass die zwölf Teile auf den Meridianen basieren, die auch in der Akupunktur verwendet werden. Innerhalb der Gruppen sind jeweils drei Blüten vorhanden, die in einer engen Beziehung zueinander stehen und damit die Wirkung bedingen. Nicht nur die Akupunkturpunkte stehen in einer Beziehung zu den inneren Bachblüten. Vielmehr stehen auch die Hautareale in einer Entsprechung zu den verschiedenen Blüten.

Die äußeren Bachblüten und ihre Wirkung

Im Gegensatz zu den inneren Bachblüten ist die Einteilung der äußeren Bachblüten nicht so detailliert. Grundlage der Blüten sind seelische Leiden, die ihren Auslöser in äußeren Einflüssen haben. Solche Einflüsse können beispielsweise Traumata, Schock, Verletzung oder auch Veränderungen im Leben sein. Diese äußeren Einflüsse führen schließlich zu einem seelischen Ungleichgewicht, das nach außen hin erkannt werden kann. Grundsätzlich handelt es sich somit um ein Konzept, das die Seelenzustände erfasst und eine Therapie dafür anbietet.

Die äußeren Faktoren müssen immer zuerst verarbeitet und bearbeitet werden. Nur dann, so die Theorie, besteht die Möglichkeit, die tiefgreifenden Störungen der Seele zu bearbeiten. Die äußeren Bachblüten haben daher die Aufgabe, dem Patienten zu ermöglichen, die äußeren Zustände zu verarbeiten, um die Voraussetzung zur Therapie der tieferen Probleme zu schaffen. Die äußeren Bachblüten erfüllen zudem die Aufgabe, während der Behandlung eine Abschirmung vor den äußeren Einflüssen herzustellen. Daher werden die Essenzen bei jeder ersten Mischung verwendet, die zur Behandlung angefertigt werden. Die Blüten werden dabei nicht in ihrer Reinform verwendet, sondern vielmehr unter die weitere Mischung gemengt. Bei der zweiten oder dritten Gabe werden die Blüten nicht mehr verwendet, da davon auszugehen ist, dass die äußeren Einflüsse bereits verarbeitet wurden.

Die sechs äußeren Bachblüten und ihre Indikation

Insgesamt gibt es sechs äußere Bachblüten, die unterschiedlich wirken und daher in unterschiedlichen Situationen eingesetzt werden. Der Star of Betlehem wird bei Schockzuständen und Traumata eingesetzt, die während des Lebens auftraten. Elm hingegen ist eine Blüte, die bei kurzzeitigen Belastungen verwendet wird. Walnut ist eine Blüte, die standardmäßig in jeder ersten Mischung eingesetzt wird, da sie gegen die Umwelteinflüsse abschirmt. Gorse beeinflusst negative Einstellungen und wird zumeist bei chronisch Kranken angewendet.

Aspen ist eine Blüte, die bei chronischen Ängsten eingesetzt wird. Sie soll gegen die Faktoren abschirmen, die die Angst verursachen. Die Ängste müssen dabei nicht rational sein, sodass auch Phobien ein Einsatzgebiet der Blüten sind. Larch bildet im Bereich der äußeren Blüten eine Ausnahme. Die Blüte wird nicht bei der ersten Mischung eingesetzt. Sie soll Selbstvertrauen geben und kann dies nur tun, wenn die vorher erwähnten Beschwerden beseitigt sind.

 

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