Gute Laune Kräuter: Lindenblütenbad gegen Traurigkeit

Obwohl Siegfried in der Nibelungensage beim Baden in Drachenblut ein Lindenblatt auf die Schulter fällt und ihn so verwundbar macht, wird die Linde in der Volksmedizin wegen ihrer herzförmigen Blätter der Venus zugeordnet. Die römische Mythologie zeigt die Linde als ein Symbol der ehelichen Liebe und Treue. Erwähnung findet sie bei Homer, Horaz, Vergil und Plinius aber auch wegen ihrer heilenden Eigenschaften.

Beschreibung

Der 15 bis 20 Meter hohe Lindenbaum, einst als Dorflinde ein Zentrum der Kommunikation, kommt in mehreren Variationen vor, bei uns als im Mai blühende Sommer- und als im Juni/Juli blühende Winterlinde. Beide sind als Heilpflanzen übrigens gleich wirkungsvoll. Die in Europa heimische Linde hat gelblich-grüne Blüten. Medizinische Anwendung der Lindenblüten

Die Linde ist ein echter Tausendsassa. Verwendet werden die Blüten, die im Juni und Juli gesammelt werden. Inhaltsstoffe sind: Ätherische Öle (einschließlich Farnesol), Flavonglykoside (einschließlich Hesperidin und Quercitrin), Saponine, Gerbstoffe und Schleimstoffe. Allgemein wird den Lindenblüten nachgesagt bei folgenden Beschwerden zu helfen: bei Hustenreiz, Katarrhen der oberen Atemwege, als Schwitzkur bei fieberhaften Erkältungen, bei Krämpfen, zur Entwässerung und zur Beruhigung des Magens. Die häufigste Art Linden-Blüten anzuwenden ist der berühmte Lindenblütentee.

Aber auch Tinkturen werden hergestellt und Bäder empfohlen. Für unsere Omas war Lindenblütentee das Hausmittel Nr. 1 bei Erkältungen, weil er nicht nur abwehrsteigernd, sondern auch schweißtreibend und damit entgiftend wirkt und den Krankheitsprozess verkürzen kann. Aber Achtung: Wenn bereits Fieber ausgebrochen ist, sollte wegen der Belastung für den Kreislauf kein Bad genommen werden. Die schweißtreibenden Eigenschaften der Lindenblüten belasten dann zusätzlich. In diesen Fällen tut Lindenblütentee bessere Dienste.

Lindenblütenbad

Bei einem Lindenblütenbad sollen Nervenkrankheiten, Unruhe und Irritation gemildert werden. In einem älteren Bericht ist auch von der Wirksamkeit gegen Hysterie die Rede. Die Muskeln werden entspannt, die Nerven entstresst und die Angst gelöst. Am Abend, vor dem zu Bett gehen, hilft ein solches Lindenblütenbad also zur Entspannung, zum Lösen von Kopfschmerzen und verhilft zu einem besseren Schlaf. Die Anwendung ist denkbar einfach: Etwa zwei Hände voll Lindenblüten werden in einem Liter Wasser aufgekocht.

Danach lässt man die Mischung etwa zwanzig Minuten ziehen und siebt die Blüten ab. Dieser Aufguss wird dem Badewasser zugegeben. Alternativ kann man die Blüten auch in ein Leinensäckchen geben und dieses ins Badewasser werfen. Das kann man dann noch zur Reinigung der Haut verwenden, indem man die Haut mit dem Leinensäckchen langsam und sanft massiert und abwischt. Und danach schnell ins Bett und sanft in Morpheus Armen entschlummern, so werden Verspannungen und Traurigkeit garantiert vertrieben.

 

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