Können Massagen auch Krankheiten heilen?

Keine Frage, eine Massage ist entspannend und äußerst wohltuend. Durch warmes  Öl, das über den Rücken verteilt wird, sanftes Streichen, Klopfen oder heftigeres Kneten oder auch Drücken kann ein tiefes Wohlgefühl erreicht werden. Bei einer Kopfmassage beim Friseur neigt man – geben Sie es ruhig zu – zum wohligen Einschlafen.

Was kann Massage?

Sie kann aber auch heilend wirken: Verspannungen lockern, Krämpfe lindern und Kopfschmerzen vertreiben. Die medizinisch-klassische Massage wird bei verschiedenen Indikationen empfohlen. Beispielsweise gehören dazu Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur, Wirbelsäulen-Syndrome und posttraumatische Veränderungen. Verschiedene Erkrankungen können sich an den Muskeln zeigen. Nervenschmerzen sogenannte Neuralgien, Spastiken, Sensibilitätsstörungen und Lähmungen können gut mittels Massage behandelt werden.

Auch Stress verursacht verschiedene psychosomatische Krankheitsbilder. Auch hier können sowohl die klassische, wie auch die Wellness-Massage gut helfen. An den massierten Stellen wird die Durchblutung verbessert und der Zellstoffwechsel angeregt. Haut und Bindegewebe entspannen sich und das vegetative Nervensystem wird beeinflusst. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck werden gesenkt, was oftmals eine psychische Entspannung erst möglich macht. Eine ganz besondere Bedeutung hat auch die Interaktion und Beziehung zwischen Masseur und Patient. “Der Wert des Massierens liegt vor allem in der menschlichen Zuwendung”, erklärt Professor Wolfgang Rüther, Direktor der Klinik für Orthopädie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Ärztlicher Leiter der dortigen Berufsfachschule für Physiotherapie.

Wann sollte man sich besser nicht massieren lassen?

Kontraindiziert ist Massage bei entzündlichen Prozessen im Körper. Bei Fieber ist der Körper sowieso schon belastet und eine Massage kann schmerzhaft sein. Hauterkrankungen können dadurch verschlechtert werden. Auch bei Arteriosklerose und Osteoporose ist Vorsicht geboten. Natürlich ist es auch nicht sinnvoll sich massieren zu lassen, wenn man Berührungen eher scheut, als genießt.

Welche Arten von Massagen gibt es?

Grundsätzlich kann man die Massagearten nach direkter und reflektorischer Wirkung einteilen. Bei den direkt wirkenden Massagen wird unmittelbar die betreffende Körperstelle massiert. Das hat man bei der klassisch-medizinischen Massage, Shiatsu oder Hot Stone Massage, um nur einige zu nennen. Bei den reflektorisch wirkenden Massagen soll eine indirekte Wirkung erzielt werden. Nicht die betroffenen Stellen werden bearbeitet, sondern Bereiche, Meridiane oder Reflexzonen, die auf verschiedene innere Organe wirken. Bekannt ist das durch die Fußreflexzonenmassage oder die Schröpfkopf-Massage. Zudem gibt es auch verschiedene erotische Massagen. Abgesehen davon werden noch elektrische Massagesitzauflagen oder Massagesessel beworben.

Die Wirksamkeit von Massagen ist nicht wirklich wissenschaftlich bewiesen. Viele Ärzte setzen eher auf eine aktive Mobilisierung des Patienten durch Krankengymnastik und manuelle Therapie. Es sind andere Faktoren als das Kneten und Klopfen, die Massagen heilend wirksam machen.

 

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