Schwindel mit Homöopathie behandeln

Der Schwindel ist ein neurologisches Problem. Seine Ursachen können daher vielseitig sein. Schwindel gehört zugleich zu den häufigsten Gründen, aus denen ein Neurologe aufgesucht wird. Neben den schulmedizinischen Medikamenten und verschiedenen Übungen gibt es auch ein Naturheilverfahren, das gegen das unangenehme Gefühl mit seinen Auswirkungen helfen kann: Die Homöopathie.

Wie wird das richtige Mittel ausgewählt?

Wie in der Homöopathie üblich, gibt es gegen den Schwindel nicht bloß ein mögliches Präparat. Vielmehr stehen auch hier viele verschiedene Mittel zur Verfügung, die gegen verschiedene Arten des Schwindels wirksam sind.

Daher muss präzise ausgewählt werden, welches Mittel gegen die jeweils vorhandenen Ursachen wirkt. Nicht immer wirkt ein Mittel gegen alle Beschwerden und ihren Auslöser. In diesem Fall wird das Präparat dann so ausgewählt, dass es möglichst genau auf die Beschwerden zugeschnitten ist. Im Einzelfall ist die Entscheidung für ein Mittel daher eine Frage, wie viele Bestandteile des Schwindels auf die Medikamente passen, die im Rahmen der homöopathischen Behandlung erfasst werden.

Grundsätze zur Dosierung und zur Potenz

Die häufigste Ursache des Schwindels ist noch immer die Durchblutungsstörung. Hierbei muss das Gleichgewichtsorgan im Mittelohr nicht direkt betroffen sein. Vielmehr kann die Störung das Gleichgewicht auch beiläufig beeinträchtigen, wie es beispielsweise bei Störungen im Kleinhirnstamm des Gehirns der Fall ist. Auch Herzprobleme können der Auslöser für Schwindel sein, da auch das Herz durch diverse verminderte Herzleistungen zu einer Minderdurchblutung des Hirns oder des Ohrs beitragen kann. Grundsätzlich gibt es viele homöopathische Mittel, die gegen ein Schwindelgefühl wirken, das auf einer Störung der Durchblutung beruht.

Die Mittel werden dabei je nach Wirkstoff in einer Potenz zwischen D2 und D12 verwendet. Die häufigsten Potenzen, die für die Selbstmedikation empfohlen werden, bewegen sich zwischen D6 und D12. Die Dosierung variiert dabei je nach Anwendungsform. Handelt es sich um Globuli, so werden täglich drei Dosen mit jeweils fünf Globuli eingenommen. Bei Tropfen sollte die Dosierung dreimal täglich bei 20 Tropfen liegen. Tabletten müssen hingegen nur einmal täglich eingenommen werden, wobei nur eine einzige Tablette notwendig ist.

Mittel bei Durchblutungsstörungen

Die häufigste Ursache des Schwindels ist die Durchblutungsstörung. Ist diese mit Schlafmangel und nervösen Herzbeschwerden kombiniert, dann wird das Mittel Barium jodatum eingenommen. Empfohlen wird die Potenz D6. Ist die Durchblutungsstörung hingegen mit der Reisekrankheit, mit Morbus Meniere oder mit Nervenstörungen verbunden, ist Cocculus das Mittel der Wahl, wobei auch hier die Potenz D6 eingenommen werden sollte.

Sind die Durchblutungsstörungen mit einer Arteriosklerose kombiniert, dann hat sich Kalium jodatum bewährt, das ebenfalls in der Potenz D6 eingenommen wird. Häufig sind die Durchblutungsstörungen im Gehirn isoliert. Kann diese Ursache angenommen werden und ist sie mit einer Herzschwäche sowie Schlafmangel kombiniert, dann wird Crataegus in der Potenz D6 eingesetzt.

Weitere Mittel bei anderen Schwindelformen

Nicht jeder Schwindel wird allerdings durch eine Durchblutungsstörung ausgelöst. Gerade ältere Menschen können unter einem Altersschwindel leiden. Ist dieser mit Nervenstörungen und Depressionen verbunden und handelt es sich dabei um einen Drehschwindel, dann hilft Conium, das in einer Potenz zwischen D6 und D12 eingenommen werden sollte. Ferrum metallicum hingegen hilft, wenn der Schwindel durch Blutarmut, Migräne oder niedrigen Blutdruck ausgelöst wird. Bei Bluthochdruck kombiniert mit Unruhe, Kopfschmerzen und Arteriosklerose sollte hingegen Viscum album in einer der Potenzen D2 bis D12 eingesetzt werden.

 

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