Erkältung bei Kindern – Ziehen wir sie oft zu warm an?

Erkältung bei Kindern – Ziehen wir sie oft zu warm an?

Vor allem Kleinkinder ziehen sich des Öfteren Erkältungen und andere Krankheiten zu. Ist das Kind ständig krank, kann auch das Familienleben stressiger werden. Wird es draußen kälter, steigt das Erkältungsrisiko meist deutlich an. Da stellt sich die Frage, wie ziehen wir unsere Kinder der Wetterlage entsprechend am besten an?

Zu dick oder zu dünn angezogen?

Zunächst einmal ist es weder gut das Kind zu dick noch es zu dünn anzuziehen. Heutzutage neigen wir jedoch eher dazu unsere Kinder zu dick einzukleiden. Dadurch schwitzt das Kind stärker und die Erkältungsgefahr steigt, da Bakterien und Viren leichter in den Körper eindringen können. Ist ein Kind zu dünn angezogen, merkt man dies gut an kalten Händen und Füßen. Eine Mütze sollte lieber zu früh als zu spät aufgesetzt werden. Allerdings muss es nicht immer die dicke Wollmütze sein, die dann eher dazu verleitet zu schwitzen. Eine dünne Strickmütze schützt den Kopf immer noch genauso gut davor, dass sich die warme Luft direkt am Kopf abkühlt. Zu merken ist: Wenn es so kalt ist, dass ich meine Jacke schließen muss, dann sollte ich auch möglichst eine Mütze aufsetzen.

Was tun, wenn mein Kind trotzdem oft erkältet ist?

Egal wie gut oder schlecht wir unser Kind anziehen, krank wird es trotzdem werden. Denn das Immunsystem muss sich erst noch entwickeln und sich gegen bestimmte Krankheitserreger trainieren. So werden Kleinkinder durchaus häufig über das Jahr verteilt krank. Nicht bei jeder kleinsten Erkältung muss man also gleich zum Arzt. Handelt es sich um banale Infekte wie Schnupfen oder Husten braucht man keine Angst zu haben. Allerdings sollte der Arzt aufgesucht werden, wenn Kinder hohes Fieber über 39,5 Grad bekommen und dieses länger als drei Tage andauert. Auch eine auffällige Atmung wäre ein Zeichen, den Arzt aufzusuchen und das Kind untersuchen zu lassen. Auch andere auffällige Symptome, die zu keiner banalen Erkrankung gehören, sollten nicht ignoriert werden.

 

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