Herpes ist für Säuglinge besonders gefährlich

„Dieses Baby ist wirklich zum Knuddeln“, eine Aussage, die wohl die meisten kennen, wenn es um Säuglinge geht. Doch unter Umständen ist Vorsicht geboten, denn eine Knuddelattacke kann für den Säugling eine lebensbedrohliche Gefahr darstellen. In diesem Fall ist nicht die Rede davon, dass der Erwachsene zu fest drückt und dem Baby so schadet, sondern von einer Herpesinfektion. Was für einen Erwachsenen zwar eine lästige aber im Prinzip ungefährliche Virusinfektion ist, kann bei einem Säugling im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Das Immunsystem von Säuglingen im ersten Lebensjahr ist noch lange nicht so stark wie das von Erwachsenen. Deshalb kann eine Herpesvirusinfektion zu einer gefährlichen Gehirnentzündung und in der Folge möglicherweise zum Tod führen. So versteht es sich von selbst, dass Säuglinge besonders vor einer Ansteckung mit dem Herpes geschützt werden müssen.

Wie schützt man den Säugling?

Das gestaltet sich nicht ganz einfach, weil dieser Virus über eine Tröpfcheninfektion übertragen wird. Wer also die typischen Herpesbläschen bei sich am Mund entdeckt, sollte entweder mit Säuglingen auf Abstand gehen oder einen Mundschutz tragen, um die winzigen Menschlein nicht zu gefährden. Auch Handtücher, Geschirr und Besteck sollte dann nicht gemeinsam mit einem Neugeborenen benutzt werden.

Um ganz sicher zu gehen, sollten sich an Herpes erkrankte Erwachsene besonders gründlich die Hände waschen und regelmäßig desinfizieren. Und dennoch sollten die kleinsten Menschen innerhalb ihres ersten Lebensjahres nicht von einem Menschen mit Herpes geküsst oder geherzt werden. Das gilt auch nicht nur für Menschen, die gerade Herpesbläschen am Mund haben, sondern auch für alle, die sie bereits einmal hatten.

Der seltene Fall des Genitalherpes

In seltenen Fällen kann auch Genitalherpes zum Problem werden. Die gute Nachricht hier ist aber, dass Frauen während der Schwangerschaft auf diese Herpesform getestet werden. Liegt eine Infektion vor, werden Kinder per Kaiserschnitt zur Welt geholt, um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden und das Neugeborene nicht zu gefährden.

 

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