HIV-Übertragung von Müttern auf deren Kinder ist inzwischen selten geworden

Vor gar nicht allzu langer Zeit war es undenkbar als HIV-Infizierte Mutter ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen. Ärzte und Angehörige rieten in diesen Fällen oft zur Abtreibung. Heutzutage ist die Medizin schon so weit, dass HIV-Inifizierte Mütter gesunde Babys gebären können und zudem oftmals ein langes Leben vor sich haben. Die gesellschaftliche Verurteilung von schwangeren HIV-Infizierten ist allerdings aktueller denn je.

Gesellschaftliche Verurteilung ist aktueller denn je

Im Juli diesen Jahres wird es in Melbourne eine Welt-Aids-Konferenz geben, die sich vordergründig mit der sozialen Wahrnehmung von HIV auseinander setzt. Schreckensbilder aus der Zeit bevor das Virus weitgehend kontrollierbar war, spuken noch immer in den Köpfen der Bürger herum und führen zu vorschnellen Verurteilungen und der Stigmatisierung von HIV.

Das HIV-Schwangerschaftsregister

Schätzungen zufolge ist es keine Seltenheit, dass Frauen, die positiv auf HIV getestet werden, vor der Schwangerschaft nichts von ihrer Infektion wussten. Etwa 350 Fälle wurden in Deutschland im letzten Jahr verzeichnet. Die Dunkelziffer wird weit über diesem Wert liegen. Da bislang weder die Fälle erfasst werden, in denen Frauen während der Schwangerschaft von der HIV-Infektion erfahren noch jene Beispiele, bei denen Schwangere erst im Kreißsaal über ihre HIV-Infektion informiert werden, soll nun ein bundesweites HIV-Schwangerschaftsregister alle Fallbeispiele in Deutschland auflisten.

Risiken bei der Geburt

Eine HIV-Infizierte schwangere Frau muss heute nicht mehr so stark wie in den Neunzigern um eine Infektionsweitergabe an ihr Kind fürchten. Wenn die Viruslast auf eine fest gesetzte Mindesgrenze (unter 20 bis 50 Viruskopien in einem Milliliter Blutserum) minimiert werden konnte, sei es manchen Müttern sogar möglich ihr Kind auf natürlichem Weg zu gebären. Während der Geburt selbst beträgt das Risiko für eine Übertragung weniger als ein Prozent. Dieser Wert kann allerdings nur unter ärztlicher Behandlung gewährleistet werden. Ohne Behandlung liegt er bei 20 bis 25 Prozent.

Vom Stillen wird trotzdem weiterhin abgeraten, auch wegen möglicher Effekte der einzunehmenden Medikamente. Inzwischen ist die Medizin schon so weit Viruserbgut in Blutserum nachzuweisen. Dies kann auf noch bestehende Infektionen hinweisen. Generell muss keine HIV-Infizierte Mutter, die sich in ärztliche Behandlung begibt, eine Infektionsübertragung auf ihr Baby als gegeben ansehen. Die Medizin ist heutzutage so weit HIV in Maßen zu kontrollieren, die Gesellschaft scheint dies nicht zu sein.

 

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