Wie können sich Eltern vor Viren aus Kitas, Kindergärten und Schulen schützen?

Es ist wieder Erkältungszeit und wenn nicht gerade Grippezeit ist, dann kursiert ein aggressiver Magen-Darm-Virus oder die Windpocken sind ausgebrochen. Zu nahezu keiner Zeit im Jahr kommt es vor, dass Kindergärten oder Kitas für Virenfrei erklärt werden können. So häufig wie sich die Kinder infizieren, sind oftmals auch ihre Betreuer und auch Eltern krank. Was können Eltern und Betreuer also tun, um sich nicht bei jeder Infektion mit anzustecken?

Wieso sind Kinder ständig krank?

Im Vorschulalter, dem Alter, in dem Kinder üblicherweise in die Kita oder in den Kindergarten kommen, ist ihr Immunsystem noch untrainiert. Es musste bisher nur selten Infekte abwehren und bietet daher eine große Anfälligkeit für Infektionen jeglicher Art. Denn wo sich viele Menschen aufhalten, sind gleichzeitig auch viele Viren zu finden. 10 Infekte im Jahr sind die Regel bei Vorschulkindern. Treten die Kinder ins Grundschulalter ein, ist ihr Immunsystem dafür umso stärker und Krankheitsphasen nehmen rapide ab. Das Immungedächtnis hat sich in der Zwischenzeit entwickelt und es haben sich Antikörper gegen nahezu jegliche Art von Infekt gebildet. Krankheiten während des Vorschulalters sind demnach essenziell wichtig für die kleinen Rabauken.

Ansteckungsgefahr: Kind!

Die Gefahr für Eltern besteht zum einen in der Virenform: Kinderkrankheiten, die in Kitas und Kindergärten aufkommen, sind oft sehr verschieden von den Erregern, die in Büros herum schwirren. Die Antikörper der Eltern sind möglicherweise nicht mehr auf diese Art von Krankheiten ausgerichtet. Ein zweiter wichtiger Faktor ist der Körperkontakt, den Eltern zu ihren Kindern pflegen. Dieser muss während der Infektionsphase nicht ausbleiben, allerdings erweisen sich ein paar Regeln als goldwert:

  • Waschen Sie sich mindestens fünf Mal täglich 15 bis 20 Sekunden unter lauwarmen Wasser mit Seife die Hände. Auch zwischen den Toilettengängen sollten Sie sich regelmäßig die Hände waschen.
  • Ganz wichtig: Benutzen Sie keine Gegenstände gemeinsam mit ihrem Kind, die Körperflüssigkeiten transportieren. Sprich: Zahnbürste, Gläser, Besteck, Taschentücher und ganz besonders keine Nasensprays und ähnliches.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich Augen, Nase und Mund mit ihren eigenen Händen oder lassen sie diese Bereiche auch nicht von ihren Kindern berühren.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Stress, Alkohol und Nikotin und gönnen Sie sich ausreichend Schlaf.
  • Lüften Sie drei- bis viermal täglich in Form von Stoßlüftung (sprich fünf bis zehn Minuten) alle Räume, in denen sich Eltern und Kindern aufhalten.
  • Empfehlenswert ist drei Mal wöchentlich Ausdauersport bis zum Schwitzen zu treiben und anschließende Saunagänge. Diese stärken die Immunabwehr.
  • Weiterhin ist eine Grippeimpfung auch für Eltern eine gute Option sich vor den Grippesymptomen zu schützen. Besonders älteren Personen wird dies empfohlen.
  • Für ihre Kinder ist es enorm wichtig, dass sie genügend Bewegung an der frischen Luft – 30 Minuten täglich werden empfohlen- haben und sich ebenfalls regelmäßig die Hände waschen und gegebenenfalls sogar auf Desinfektionsmittel zurückgreifen.

 

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