Gesunde Ernährung fürs Herz

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine gesunde Ernährung das A und O,  sogar wichtiger als die Einnahme von Tabletten. Das Herz wird oft erst durch andauernde und langfristig falsche Ernährung krank. Die Ernährungsweise zu ändern erweist sich meist als sehr schwierig. Um tatsächlich Erfolg bei der Heilung einer Herz-Kreislauf-Schwäche zu haben, muss die Ernährung jedoch dauerhaft umgestellt werden. Bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Frittiertes, Alkohol, viel Zucker und täglicher Fleischkonsum sollten deutlich reduziert werden, besser noch darauf verzichtet werden.

Die Ernährungsform sollte nicht nur aus sogenannten Superfoods wie Goji-Beeren oder Chiasamen bestehen. Empfohlen wird eine mediterrane Ernährung, die Nordic Diät oder das Ernährungskonzept DASH. Diese sind keine Diäten, sondern reduzieren Fett und gesättigte Fettsäuren und führen eine hohe Menge von Ballaststoffen, Magnesium und Kalium zu. Der Proteinanteil sollte dabei bescheiden bleiben. DASH, sorgt z.B. dafür, dass der Blutdruck um ca. 11 mmHG systolisch und 6 mmHG diastolisch sinkt.

Qualität statt Quantität, das Motto für ein gesundes Herz

Die mediterrane Ernährung hingegen, ist sehr fettreich. Dabei sollte man auf die Qualität des Fettes, also die ungesättigten Fettsäuren achten. Hierzu zählen hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Obst, sowie nur leicht zubereitete Lebensmittel. Zudem sollte mehrmals in der Woche Seefisch gegessen werden.

Bei der Nordic Diät wird das Olivenöl durch Rapsöl und mediterrane Gemüsesorten durch heimisches Wurzelgemüse und Kohlsorten ersetzt. Das Essen, das man zu sich nimmt, sollte einem aber auch schmecken. Denn wenn das, was man auf Dauer zu sich nehmen soll, nicht schmeckt, kann diese Art der Ernährung nicht lange durchgehalten werden.

Der Tagesablauf, das Umfeld und die individuellen Geschmackspräferenzen des Patienten sollten daher durch einen persönlichen Ernährungsplan aufeinander abgestimmt werden. Etwas blieb bisher jedoch ungeachtet. Es gibt nämlich verschiedene, sogenannte Nutri-Typen, die abhängig vom Genotyp, der Darm-Mikrobiota und der Epigenetik auf den Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln anders reagieren, als bisher angenommen. Pauschale Empfehlungen zur Ernährung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden daher zunehmend durch personalisierte abgelöst.

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