Das Risiko der E-Zigaretten

Das sogenannte Dampfen galt bisher als gute Alternative zum Rauchen von Zigaretten und als Unterstützung, um mit dem Rauchen aufzuhören. In jüngster Zeit tauchten allerdings merkwürdige Lungenerkrankungen auf, die mit den E-Zigaretten in Verbindung gebracht wurden. Was hat es mit “Vaping Illness”auf sich?

Zahl der Erkrankten durch E-Zigaretten in USA gestiegen

Die Zahl der Erkrankten ist inzwischen auf etwas 2.668 Menschen aus den USA angestiegen. 60 Personen starben bisher. Bezüglich der Ursachen tappen die Wissenschaftler noch im Dunkeln. Um andere Menschen zu schützen, wäre eine schnelle Aufklärung aber erforderlich. Das Dampfen boomt und deshalb entwickelt sich die Situation unglaublich schnell. Erkenntnisse von heute können morgen schon wieder überholt sein.

Es gab eine Veröffentlichung im „New England Journal of Medicine“ im Oktober 2019. Dort wird nach den Ursachen gefragt. Es gab bisher keine vergleichbare Studie. Die Untersuchung bezieht sich auf das Lungengewebe erkrankter Personen und bisher steht fest, das beim Großteil der Personen THC (aktiver Bestandteil Marihuanas) und andere ölige Substanzen im Tank der E-Zigarette waren.

Machen die Öle krank?

Bei Lipidpneumonie handelt es sich um eine Krankheit, die durch Öle in der Lunge verursacht wird. Erkennbar ist sie, wenn Lipide (Fettmoleküle) in der Lunge zu finden sind. Makrophagen sind Lungenzellen, die dafür zuständig sind, Fremdkörper und Abfallstoffe aufzunehmen. Das Forscherteam entnahm 17 Proben, konnte aber keine Fettmoleküle entdecken. Was aber zu finden war, waren toxische Chemikalien, die für die Entzündungen und Lungenschäden verantwortlich sein können.

Dr. Davidson aus der Klinik WakeMed in North Carolina kritisiert diese Erkenntnis dahingehend, dass nur nach größeren Ölmengen gesucht wurde. Was ist aber, wenn über einen längeren Zeitraum kleine Mengen Öl zugeführt werden? Entgegen dieser Überlegungen fanden aber Forscher aus Houston Lipide in den Lungen von Mäusen, die dem Dampf der E-Zigarette ausgesetzt waren. Die Ursache dafür sehen die Wissenschaftler im Abbau von Surfactants. Das ist eine fetthaltige Substanz, die die Lunge selbst produziert.

Es werden weitere Studien durchgeführt

Nun sollen Versuche durchgeführt werden, in denen α-Tocopherylacetat zugeführt wird. Die Studie soll zeigen, ob dieser ölige Stoff für die Erkrankung der Dampfer ursächlich sein kann. Wieder andere Ansätze hat Steven Rowe von der University of Alabama. Er beschäftigt sich mit dem Ionentransport in der Lunge des Menschen. Ein Forscherteam der Harvard T.H. Chan School of Public Health überprüft hingegen, welche Gene in den Lunge der Dampfer aktiv sind. Dafür sind Gewebeproben erkrankter Menschen erforderlich.

Die Forschung vorantreiben

Es wird jedoch lange dauern, bis Erkenntnisse vorliegen. Momentan beschäftigen sich die Wissenschaftler noch mit der Katalogisierung der Inhaltsstoffe der E-Zigaretten. Das Problem ist, dass das Angebot von Produkten rasant steigt. Diese werden von Konsumenten auch noch modifiziert, um einen besseren Geschmack oder eine größere Dampfmenge zu erhalten.

Die Forscher der Harvard School of Public Health verfolgen Online-Plattformen, auf denen von selbstgebastelten Kartuschen für E-Zigaretten gesprochen wird. Vielleicht können auch diese zum Ausbruch der Krankheit mit beigetragen haben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es vielleicht nicht nur einen Krankheitsauslöser gibt. Wenn allerdings wenigstens eine konkrete Ursache eruiert wird, wäre das schon ein Schritt, um weitere Erkrankungen zu vermeiden. So eine Ursache könnte z. B. das Öl sein, mit dem THC verdünnt wird. Erst wenn diese akuten Fälle im Griff sind, kann die Forschung sich wieder auf die Langzeitfolgen des Dampfens beschäftigen.

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