Gesunder Schlaf – eine Untersuchung

Immer wieder stellt sich die Frage, wie viel Schlaf ein Mensch eigentlich braucht, um sich ausgeschlafen zu fühlen. Doch nicht nur die Schlafdauer entscheidet darüber, wie erholsam Schlaf sein kann. Auch die Qualität respektive „wie man sich bettet“ scheint über die Erholungsqualität zu entscheiden. Besonders in der modernen Welt können wir sowohl die Temperatur, die Lichteinstrahlung als auch die Luftqualität beeinflussen. Doch wie beeinflusst das wiederum unseren Schlaf? Aus „gesundem Schlafen“ ist ja längst ein Markt geworden, auf dem sich auch zahlreiche Pharmafirmen tummeln.

Forscher um Gandhi Yetish von der University of New Mexico reisten für eine interessante Untersuchung zu drei Urvölkern in der afrikanischen und südafrikanischen Wildnis, um deren Schlafgewohnheiten zu untersuchen und daraus abzuleiten, inwieweit traditionelle Schlafrituale mit modernen Methoden konform gehen.

Schlafende Urvölker

Das erste Urvolk sind die Hadza in Tansania. Sie leben bis heute von dem, was sie erjagen und sammeln und nutzen demnach keinerlei industriell gefertigten Lebensmittel. Das zweite Volk sind die San in Namibia, die den gleichen Lebensstil pflegen und in der Kalahari-Wüste leben. Das dritte Volk sind die Tsimane. Sie leben in Bolivien und sind ebenfalls Jäger und Gärtner.

Das Experiment im Detail

Für das Experiment beobachteten die Forscher insgesamt 94 Erwachsene über insgesamt 1165 Tage hinweg. Die Überwachung dokumentierte zum einen wann die Teilnehmer sich zum Schlafen legten und wann sie aufstanden und zum anderen wie viel Licht sie in der Zeit ausgesetzt waren. Eine anschließende Befragung über das Müdigkeitsempfinden sollte die subjektiv empfundene Schlafqualität messen.

Bezeichnend war zunächst, dass keiner der Teilnehmer ein vergleichbares Wort für Schlafstörungen kannte. Scheinbar ist dieses Phänomen in den Gemeinschaften nicht so verbreitet wie in unserer westlichen Welt. Nach den Befragungen zeichnete sich zwar ab, dass etwa jeder 20. schon einmal Probleme mit dem Einschlafen hatte und etwa jeder Zehnte Schwierigkeiten beim Durchschlafen aufwies, aber von einer Regelmäßigkeit konnte nicht die Rede sein.

Durchschnittliche Schlafdauer ist gering

Eine weitere Tatsache überrascht die Forscher. Die Schlafdauer war bei den Urvölkern verhältnismäßig gering. Ihre durchschnittliche Schlafenszeit betrug 6,4 Stunden. Im Sommer beträgt diese sogar eine Stunde weniger, wohingegen im Winter meist 7 Stunden im Durchschnitt geschlafen werden. Die Studie zeigt demnach auch, dass eine geringere Schlafdauer nicht unbedingt zu negativen Folgen führen muss, wie andere Studie es vermuten ließen.

Moderne Schlafhygiene

Die Schlafrituale der Urvölker weisen Regeln auf, die wir moderne Menschen ebenfalls für wichtig befinden. Dazu zählt beispielsweise das Schlafen in nicht überheizten Räumen. 18 bis 21 Grad seien als Raumtemperatur ideal. Die Schlafdauer sollte an das Müdigkeitsempfinden am Tag angepasst sein und nicht an eine konkrete Stundenzahl gebunden sein. Weiterhin warnen Schlafforscher vor zu grellem Licht beim Einschlafen. All diese Komponenten beeinflussen eine gute Schlafqualität, die wir bereits von traditionellen Völkern vorgelebt bekommen.

 

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