Wenn die Allergene blühen - Problemzeit der Allergien

Die ersten Frühlingsboten machen sich nun bemerkbar. Was für viele die schönste Jahreszeit ist, kann für Allergiker der Beginn einer langen Leidensphase sein. Rund 15 Millionen Menschen leiden an einer Allergie gegen Pollen. Seit Jahren ist ein ständiger Anstieg zu verzeichnen – Ein Trend, der auch weiterhin anhalten wird. Rund die Hälfte der Betroffenen kennt nicht einmal die Ursachen der Beschwerden, denn häufig beginnt die Problematik erst ab einem Alter von 30 Jahren.

Allergien sind keine Bagatellen

Heuschnupfen wird noch immer als Bagatelle angesehen – ist er aber nicht. Die Mittel gegen das Leiden sind in jeder Apotheke ohne Rezept erhältlich und in vielen Fällen handelt es sich dabei um ein einfaches Schnupfenspray, das angewendet wird, wie die Sprays gegen Erkältungen. Vielleicht sind es gerade diese beiden Umstände, die die Erkrankung harmlos erscheinen lassen.

Mehr als 30 Prozent der Betroffenen diagnostizieren sich sogar selbst und gehen nicht zum Arzt, sodass die Krankheit medizinisch gesehen nicht erfasst wird. Nur wenn das eigene Leben plötzlich stark beeinträchtigt wird, ist der Gang zum Mediziner üblich – zu spät, um wirkungsvoll einzugreifen.

Das Problem besteht darin, dass Allergien dazu neigen, sich selbst zu verstärken. Später können dann sogenannte Kreuzallergien entstehen. Hierunter wird die Problematik verstanden, dass der Körper nicht nur auf das Allergen sondern auch gegen ähnliche Eiweiße allergisch reagiert. Die Symptome sind dabei identisch mit der eigentlichen Allergie. Nicht nur die Augen tränen, auch die Nase läuft. Und oft bleibt die eigentliche Allergie konstant, bis dann schließlich die Kreuzallergie entsteht. Wer auf Birke oder Erle allergisch reagiert, kann dann auch gegen Äpfel, Birnen oder Erdbeeren eine Allergie entwickeln. Und wer Gräserpollen nicht verträgt, der sollte Getreideprodukte wie Brot, Bohnen, Soja und andere Lebensmittel genau betrachten, ob sie tatsächlich allergische Symptome verursachen.

Eine Allergie geht auf Wanderschaft

Eine Allergie neigt auch dazu nicht “an einem Ort” zu verbleiben. Viele Betroffene haben im Verlauf der Erkrankung eine Verschiebung bemerkt. Ein übliches Spiel. Die Allergie war über Jahre hinweg an den Augen und in der Nase bemerkbar und stieg dann in die Atemwege ab. Die Folge davon ist dann ein Husten, der in Atemnot und schließlich in Asthma übergehen kann. Ein Problem, das rund ein Drittel der Betroffenen betrifft.

Probleme, die häufig dadurch entstehen, dass der Körper über eine lange Zeit hinweg nicht gut therapiert wurde und nun vermehrt auf die Probleme reagiert. Eine frühzeitige Behandlung wird daher empfohlen. Die üblichen Sprays therapieren nur die Symptome, nicht aber die Erkrankung. Dauerhafte Möglichkeiten sind dies daher nicht. Vielmehr sollte eine Hyposensibilisierung versucht werden. Das Prinzip ist recht einfach: Der Körper soll an die Allergene gewöhnt werden. Hierfür werden sie zunächst in kleinen Dosen in regelmäßigen Abständen in den Körper eingebracht. Die Dosen werden dann langsam über mehrere Monate gesteigert, sodass der Körper nun weniger auf die Eindringlinge reagiert. Die Erfolgsquoten sind sehr gut und je früher die Hyposensibilisierung begonnen wird, desto höher ist die Erfolgsaussicht.

Alternative Behandlungen nutzen

Dennoch: Nicht alle Allergiker können von der Behandlung profitieren. Ständig die Symptome zu unterdrücken, ist allerdings ebenfalls kein gutes Mittel, um dauerhaft mit der Allergie zu leben. In diesem Fall sollte jedes Jahr ein Arzt aufgesucht werden, bevor die Allergiezeit beginnt. Viele Mediziner sind inzwischen dazu übergegangen, sogenannte “sanfte Methoden” zu verwenden. Akupunktur oder auch die Pflanzenheilkunde sind gute Mittel, die von den Ärzten immer wieder eingesetzt werden. Und auch die Forschung arbeitet hart daran, endlich ein Mittel zu finden, dass die Probleme dauerhaft beseitigt. Ein Fortschritt wäre hierbei wahrscheinlich bereits gegeben, wenn zumindest eine dauerhafte Linderung erreicht werden könnte.

Allergien beginnen immer früher

Die Allergien beginnen immer früher. Die Haselblüte kann bereits im Januar zu den ersten Symptomen führen. Und in besonders günstigen Jahren kann die Blüte sogar bereits im Dezember beginnen. Je früher die Behandlung erfolgt, desto weniger Beschwerden werden dann während der Blütezeit vorhanden sein.

 

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