Sonnenbrandgefahr

Es wird endlich wärmer und die Mittagspause kann für ein entspanntes Sonnenbad genutzt werden. Aber wie schützt man die Haut am Besten vor den gefährlichen UV-Strahlen? Die ersten Sonnentage in diesem Jahr locken Tausende von Menschen ins Freie, doch Experten warnen vor der direkten Sonnenbestrahlung. Endlich kommen Frühlingsgefühle auf und die Laune erhebt sich aus ihrem dunklen Wintertief. Doch bevor Sie sich nun euphorisch und völlig unbedacht in die Mittagssonne legen, möchten wir Sie an die Wichtigkeit eines geeigneten Sonnenschutzes erinnern und Ihnen einige Tipps zum Thema geben. Damit Sie sich nicht nur an der Sonne selbst, sondern auch an einem gesunden Hautbild erfreuen können.

Hauttypen und Eigenschutzzeiten

Dermatologen unterscheiden grob in vier verschiedene Hauttypen. Man kann diese anhand von Haarfarbe, Augenfarbe und Teint erkennen und das eigene Sonnenverhalten nach dem persönlichen Hauttypen ausrichten. Menschen mit meist roten Haaren, hellen Augen und Sommersprossen sollten sich besonders vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Sie gehören zum Hauttyp I und können nur maximal zehn Minuten ohne Sonnenschutz in der Sonne verharren, ohne sich einen Sonnenbrand einzufangen. Die Eigenschutzzeit dieses keltischen Hauttyps ist also nur sehr kurz.

Ebenfalls aufmerksam sollten Menschen sein, die dem so genannten nordeuropäischen Typ – oder Hauttyp II – angehören. Sie haben meist blond-braunes Haar, helle Augen und Sommersprossen. Allerdings können sie im Gegensatz zu Hauttyp I eine langsame Bräune aufbauen. Die Eigenschutzzeit dieses Hauttyps beträgt rund zehn bis zwanzig Minuten. Dunkelhaarige Menschen mit dunklen Augen, aber einem relativ hellen Teint gehören dem III. Hauttyp an. Sie können die Sonne schon deutlich länger ohne Schutz genießen und müssen erst nach einer knappen halben Stunde mit Irritationen rechnen. Am sonnen resistentesten ist die Haut jener Menschen, die dem südländischen Hauttyp IV angehören. Sie haben dunkle Haare, dunkle Augen, keine Sommersprossen und schon von Natur aus einen leicht olivfarbenen Teint. Ein Richtwert, an dem Sie sich orientieren können, um ihre persönliche sichere Sonnenzeit zu errechnen ist Folgender: Multiplizieren Sie die Eigenschutzzeit Ihres Hauttyps mit dem LSF ihres Sonnenschutzes und Sie erhalten die Zeit in Minuten, die Sie bedenkenlos in der Sonne verbringen können. Diese Formel gilt jedoch nur für Erwachsene und Produkte mit einem LSF zwischen 20 und 25.

Weitere Tipps zur Vorbeugung von Sonnenbrand

Achten Sie darauf, ob Ihr Sonnenschutz mit mineralischen oder chemischen Filtern arbeitet. Mineralische Filter sorgen sofort nach dem Auftragen für einen optimalen Schutz, chemische Wirkstoffe müssen ihr Potential jedoch erst entfalten. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Schutz ca. 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen. Ebenfalls empfehlenswert sind das Tragen einer Kopfbedeckung, einer Sonnenbrille und das Meiden der intensiven Mittagssonne. Wenn Sie all diese Hinweise beachten und zusätzlich alle zwei bis drei Stunden genügend nachkremen, kann Ihnen so schnell kein Sonnenbrand zu Leibe rücken. Genießen Sie den Frühling!

 

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