Allgemeine oder individuelle Krankheitsprävention?

Wie verhindert man die Auslösefaktoren für Krankheiten am besten? Sollte die Krankheitsprävention am besten allgemein gehalten werden oder muss diese immer individuell an den Patient angepasst werden? Es ist wieder einmal soweit: Der Winter steht vor der Tür.

Wie in jedem Jahr, werden auch 2013 die üblichen Grippeschutzimpfungen empfohlen, speziell für die Angehörigen von Risikogruppen. Dazu zählen alle Menschen, bei denen aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustands mit einem geschwächten Immunsystem zu rechnen ist. Doch die zur Verfügung stehenden Impfstoffe basieren logischerweise immer auf den bekannten und verfügbaren Virenstämmen. Das Problem jedoch besteht in der Mutationsfähigkeit der Viren.

Wären die Krankheitserreger in diesem Jahr dieselben wie die des vorangegangenen, so hätte der Körper ja bereits mit ihnen in Berührung kommen und eine Abwehr aufbauen können. Warum dann also diese Impfung, wenn sie dem Organismus nichts Neues bringt? – Das ist eines der Argumente von Gegnern allgemeiner Krankheitsprävention. Ein anderes besteht in dem mit jeder Impfung verbundenen Gesundheitsrisiko. Das gilt nicht allein für Grippeimpfungen, sondern für jede Form der Schutzimpfung.

Studienergebnisse kritisch betrachten

Sinn und Unsinn solcher Präventivmaßnahmen wären leichter einzuschätzen, wenn es zuverlässige neutrale Untersuchungen über Nutzen und Schäden von Impfungen gäbe. Doch die meisten verfügbaren Studien stammen von den Herstellern der Impfstoffe und sind daher eindeutig durch spezielle Interessen bestimmt. Diese Kritik übt auch der Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“. Er wurde 2006 von praktizierenden Medizinern gegründet, um kritisch über Präventionsmaßnahmen zu diskutieren und zu informieren.

Auf der Website des Vereins stellen die Mitglieder klar, dass sie Schutzimpfungen nicht grundsätzlich ablehnen. Sie fordern jedoch eine wesentlich bessere Abwägung allgemeiner vorbeugender Maßnahmen. Als Ergebnis der „1. nationalen Konferenz für differenziertes Impfen“, die im Jahr 2010 in Wuppertal stattfand, verabschiedete der Verein sein „Wuppertaler Manifest“. Darin heißt es: „Die wirksamsten Präventionsmaßnahmen gegen ansteckende und lebensbedrohliche Krankheiten weltweit sind menschenwürdige Lebensverhältnisse, Gesundheitserziehung und der Zugang zu Bildung, zu gesunden Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser.“

Schutzimpfungen, so die Unterzeichner des Manifests weiter, seien keine Mittel aktiver Vorbeugung, sondern Defensivmaßnahmen. Ihr Sinn sei genau zu prüfen und vor dem Hintergrund von Kosten und Nutzen abzuwägen.

 

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