Mammografie findet nicht alle Tumore

Fast jede Frau kennt die Prozedur im Rahmen ihrer jährlichen Krebsvorsorge. Der Frauenarzt untersucht die Brust mit der Technik der Mammografie. Diese Technik ist in der Lage, Tumore in der Brust zu entdecken. Leider stößt die Mammografie bei jungen Frauen dabei aber auch an ihre Grenzen. Denn das dichte Brustgewebe verhindert eine wirklich gründliche Durchleuchtung der Brust und das bedeutet, dass Tumore unter Umständen nicht erkannt werden können.

Bei jungen Frauen ist die Gefahr am größten

Studien haben gezeigt, dass die Gefahr, trotz Mammografie einen Tumor nicht zu erkennen, bei jungen Frauen am größten ist. Denn je dichter das Brustgewebe ist, umso weniger aussagekräftig sind die Bilder. Daher fordern Wissenschaftler bei diesen Patientinnen auf weitere Diagnostikmaßnahmen, wie etwa den Ultraschall, zu setzen. In einigen Staaten der USA wurde bereits eine Auskunftspflicht für die Betroffenen Frauen eingeführt. Denn gerade sie sind es, die ein größeres Risiko für Brustkrebs in sich tragen.

Die Dichte des Brustgewebes nimmt im Alter ab

Mit den Jahren nimmt die Dichte des Brustgewebes ab. Laut Untersuchungen kann man bei etwa zehn Prozent der Frauen von extrem dichtem Brustgewebe sprechen. Bei weiteren zehn Prozent der Frauen besteht die Brust fast vollständig aus Fettgewebe. Der Großteil der weiblichen Bevölkerung besitzt ein relativ durchmischtes Brustgewebe. Ob man selbst zu den Risikopatientinnen gehört oder nicht, kann nur der Arzt klären.

Vorsorge ist wichtig

Die Tatsache, dass die Mammografie unter Umständen einen Tumor nicht erkennt, ist aber kein Grund, die Vorsorge nicht wahrzunehmen. Im Rahmen der jährlichen Vorsorge ist es eher sinnvoll den Arzt darauf anzusprechen und die Gewebsdichte der Brust feststellen zu lassen. Der behandelnde Arzt könnte dann zusätzlich zum Mammografie-Screening eine ergänzende Sonografie anbieten. Dies kann der Frau die Angst vor einem nicht erkannten Tumor nehmen. Nur wer sich dieser Besonderheit der weiblichen Anatomie bewusst ist, kann deren Risiken vermeiden.

 

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