Was hilft bei Reizmagen?

Die gute Nachricht ist, dass bei Reizmagen oft einfache Mittel ausreichen, um die Beschwerden zu lindern. Dazu gehören leichte Speisen und der Verzicht auf Kaffee und alkoholische Getränke. Der Reizmagen ist häufig mit unbestimmten Schmerzen und Beschwerden im Oberbauch verbunden, außerdem mit Druck- und Völlegefühl, sowie Übelkeit. Die Betroffenen berichten zudem häufig über Appetitlosigkeit, Abneigung oder Ekel gegenüber bestimmten Speisen, Sodbrennen und Blähungen.

Reizmagen: Was sind die Ursachen?

Meist verursachten eine ungesunde Lebensweise, Stress und eine unausgewogene Ernährung die Beschwerden. Typisch sind etwa zu fetthaltige Speisen, zu viel Zucker, Kaffee und Alkohol. Auch Stress und Hektik im Alltag und im Büro tragen dazu bei. Abhilfe schaffen Entspannung, Verzicht auf Alkohol, viel Gemüse und leichte Gerichte. Betroffene sollten auch viel Wasser trinken. Der Berufsverband Deutscher Internisten rät zudem von scharfen Speisen ab. Förderlich für einen ruhigen Magen sind Entspannungspausen und genug Schlaf. Bewegung tut nicht nur dem gesamten übrigen Körper, wie den Gelenken oder dem Herz-Kreislauf-System, gut, sie regt auch die Verdauung an.

Konkret verursachen Störungen der Magenbeweglichkeit und die fehlerhafte Transportfunktion den Reizmagen und die typischen Beschwerden. Das kommt vor allem dann vor, wenn die Muskulatur der Magenwand nicht aktiv ist oder unkoordiniert abläuft. Dann bleibt die Nahrung zu lange im Magen. Mit Hilfe von Medikamenten kann die Motorik im Verdauungstrakt wieder angeregt werden. Im Ergebnis kann der Mageninhalt wieder besser transportiert werden.

Heliobacter pylori als Ursache

Wichtig zu wissen ist auch, dass eine Infektion mit den Bakterien Heliobacter pylori eine Magenschleimhautentzündung verursachen kann. Dies wiederum verursacht Symptome eines Reizmagens. Der Erreger kann jedoch mit Hilfe von Antibiotikum und Säureblockern in einer Woche beseitigt werden. Damit lassen dann auch die Beschwerden schnell nach.

Beschwerden durch Reizmagen sind in Deutschland weit verbreitet. Nach neueren Zahlen leidet ein Drittel der Bevölkerung am Reizmagen. Der Arzt kann die Beschwerden des Reizmagens feststellen, in dem der andere organische Ursachen ausschließt.

 

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