Ansteckung am fliegenden Norovirus

Das Norovirus ist extrem ansteckend: Es war bereits bekannt, dass es reicht, wenn man beispielsweise eine Türklinke, einen Wasserhahn oder ein Handtuch nach einem Erkrankten anfasst, um sich zu infizieren. Auch die Nähe zu einem Norovirus-Patienten kann gefährlich sein. Besonders wenn sich dieser neben einem übergibt – die Tröpfchen in der Luft übertragen das Virus rasend schnell.

Dass die Viren aber auch meterweit von den Erkrankten entfernt in der Luft auftauchen, ist neu, erklärt aber auch die schwierige Eindämmung der Krankheit. Für diese Studie nahmen Forscher aus Kanada Luftproben in acht Krankenhäusern und Pflegeheimen, in denen der Virus ausgebrochen war. Proben wurden in den Zimmern der Patienten, auf den Fluren und in den Räumen der Krankenschwestern gesammelt.

Und tatsächlich befanden sich in der Luft aus sechs Häusern Noroviren in hoher Konzentration – in den Aufenthaltsräumen gab es fast so viele Keime wie in den Patientenzimmern. Die Gefahr bestehe darin, die Viren zu verschlucken, sodass sie im Verdauungssystem die Infektion auslösen können. Schon bei 20 Viren ist die Ansteckung gewiss. Nach einigen Stunden oder nach spätestens drei Tagen zeigen sich Symptome wie Bauchweh, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Die heftige Krankheit ist in der Regel von gesunden Menschen schnell wieder überstanden. Gefährlicher ist das Virus bei kleinen Kindern, alten Leuten oder bereits kranken Patienten. Besonders gefürchtet werden daher Ausbrüche der Krankheit in Kindergärten, Altenheimen oder Krankenhäusern. Eine Impfung gibt es nicht – neue Formen des Erregers machen die Bekämpfung schwierig. Da hilft es nur die Übertragung zu verhindern, indem Hände, Türen, Wasserhähne, Bettwäsche und Handtücher gewaschen und desinfiziert werden.

Die Leiterin der kanadischen Studie, Caroline Duchaine, empfiehlt den Krankenhäusern über Luftfilter und Atemmasken für die Angestellten nachzudenken, um die Übertragung des Norovirus zu erschweren. Wer zu Hause für einen Erkrankten verantwortlich ist und keine Atemmaske besitzt, sollte sich mit dem Öffnen der Fenster helfen – die Chancen stehen gut, dass die Viren aus der Wohnung fliegen.

 

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