Die 5 Kategorien der Insomnie

Viele Erwachsene, genauer gesagt jeder zehnte Deutsche, hat oft aus unbekannten Gründen Probleme beim Ein- oder Durchschlafen. Für die sogenannte Insomnie oder  „isomnische Störung“ wurden nun fünf Unterkategorien vorgeschlagen.

Wer kennt das nicht? Du wirst von der Müdigkeit übermannt und möchtest einfach nur noch schlafen. Aber dann wirst Du vom ganzen Herumwälzen vom Einschlafen abgehalten und wachst zudem nachts oft auf. Wenn diese Symptome mindestens an drei Tagen die Woche auftreten und Du auch am Tag davon beeinträchtigt wirst, liegt der Verdacht eine Insomnie nahe. Unter diesen Beschwerden leiden ungefähr zehn Prozent der Erwachsenen weltweit.

Ursachen Insomnie

Einige ungeklärte Ursachen können Schlaflosigkeit zur Folge haben. Hierunter zählen beispielsweise psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Atemaussetzer in der Nacht. Eine Erklärung für ungefähr ein Viertel der bekannten Fälle ist eine „insomnische Störung“. Am Niederländischen Institut für Neurowissenschaft wurden von Forschern nun unterschiedliche Typen der Krankheit identifiziert.

Kategorien der Insomnie

Die dortigen Wissenschaftler haben ca. 4322 Probanden zu ihrem Befinden und zu ihrer Lebensgeschichte befragt. Ungefähr die Hälfte der Probanden litten unter Insomnie. Die Antworten wurden in fünf Kategorien unterteilt. Am stärksten unter einer „insomnischen Störung“ leiden die Probanden der 1. Kategorie. Hier ist man sehr erschöpft, erlebt größtenteils negative Gefühle und ist vor dem Schlafengehen aufgewühlt.

Kategorie 2 und 3 sind eher mittelschwer beeinträchtig. Die Betroffenen in Kategorie 2 haben große Probleme beim Einschlafen. Hier gingen meist stressige Ereignisse voran. Die 3. Kategorie ist vor dem Schlafen aufgewühlt, nervös und erlebt, wie Kategorie 1, wenige positive Gedanken.

In Kategorie 4 und 5 werden „leichtere“ Fälle zusammengefasst. Eine schwere Kindheit liegt oft bei den Probanden in Kategorie 4 vor. Depressionen und starke Ermüdung zeichnen die 5. Kategorie aus.

Von einem Psychologen vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, wird die Unterteilung der Insomnie für sinnvoll betrachtet. So kann die Behandlung auf den Patienten angepasst werden. Es wurde bei der Behandlung mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen oder Beruhigungsmitteln festgestellt, dass die Betroffenen in den verschiedenen Kategorien unterschiedliche Erfolge zeigen.

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