Tourette: Welche Therapie ist ratsam?

Tourette, eine Erkrankung die nicht geheilt werden kann und immer wieder für Verunsicherung sorgt. Wie soll man unterscheiden, ob das Verhalten krankheitsbedingt ist oder eben nicht? Und so geht es nicht nur außenstehenden Personen. Oftmals zeigt sich schon Erleichterung, wenn ein Betroffener erfährt, woran er leidet. Denn es ist nicht selten, dass zum Zeitpunkt der Diagnose bereits viele falsche Wege beschritten wurden. Doch was kann man tun?

Verhaltenstherapie bei Tourette

Im Rahmen einer Verhaltenstherapie lernen Patienten, wie Tics unterdrückt werden können. So wird deren Auftreten deutlich reduziert und das tägliche Leben wird einfacher. Gute Erfolge zeigten sich in der Vergangenheit durch das Habit Reversal Training, das in Deutschland noch nicht oft angeboten wird. Hilfreich ist außerdem, wenn das soziale Umfeld angemessen mit der Krankheit umgeht. So werden Tourette-Patienten nicht ins soziale Aus getrieben.

Medikamente aus der Familie der Neuroleptika können ebenfalls zur Reduzierung der Tics beitragen. Bei deren Einsatz sollten die Nebenwirkungen aber nicht außer Acht gelassen werden. Auch kann eine Cannabis Therapie durch seine entspannende Wirkung positive Wirkungen haben. Das Gute ist, dass es hier keine Nebenwirkungen wie bei den Neuroleptika gibt. Ein ausführliches Arztgespräch ist aber immer unerlässlich, um alle Nebenwirkungen und Risiken beachten zu können.

Implantierte Elektroden sollen elektrische Signale verändern

Eine finale Option wäre auch ein operativer Eingriff ins Gehirn. Hier werden Elektroden in bestimmte Bereiche des Gehirns implantiert. Diese sollen elektrische Signale verändern. Aber auch hier sind die Risiken der Operation und eventuelle Nebenwirkungen zu beachten. Grundsätzlich können betroffene Patienten Aufklärung in speziellen Sprechstunden finden. Die Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V. kann hier mit passenden Kontaktdaten dienen.

Tourette ist eine Krankheit, die öfter auftritt, als wir vermuten. Durch bestimmte Verhaltensregeln und Therapien können die Symptome in vielen Fällen so reduziert werden, dass der Alltag für Betroffene viel einfacher wird.

Grundsätzlich sollen sich Tourette-Patienten viel Bewegen und Entspannungstechniken erlernen.

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