2014 – ein Albtraum für Pollen-Allergiker

Überall um einen herum hört und sieht man es: Menschen, die schniefen, niesen, sich die Nase putzen und sich die tränenden Augen abtupfen. Erkältung oder Allergie? Der milde Winter ist schuld: ganz oft ist es jetzt schon eine Pollenallergie2014 soll ein Horrorjahr für Allergiker werden.

Wie zeigt sich eine Pollenallergie?

Als Allergie bezeichnet man eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe, auch Allergene genannt, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert. Diese Symptome sind unter anderem Niesen, Heuschnupfen, tränende Augen bis hin zur Bindehautentzündung, Atemgeräusche bis hin zu Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale und Hautquaddeln.

Die allergischen Reaktionen können zu einem lebensbedrohlichen Notfallszenario mit anaphylaktischem Schock führen. Im Laufe des Lebens verändern sich die Symptome, dabei verschlechtern sie sich leider in der Regel. Neue Allergien können dazu kommen, bisherige verschwinden oder in abgemilderter Form auftreten. Nachgewiesen werden Allergien durch verschiedene Tests: Zum Beispiel durch den Hauttest oder eine Blutuntersuchung.

Aber das ist doch meistens nur saisonal, oder?

Nein, leider kann man das nicht mehr so genau abgrenzen. Früher war der Winter für Pollenallergiker eine erholsame Zeitspanne. „Die Pollensaison ist in diesem Jahr besonders früh gestartet“, sagt der Allergologe Karl-Christian Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst und Leiter der allergologisch-pneumologischen Ambulanz am Allergie-Zentrum der Berliner Charité. Schon Mitte Dezember seien die ersten Haselnusspollen geflogen. Normaler Weise beginnt die Allergiesaison erst im Februar und März und zieht sich bis in den Spätherbst. Allerdings verbreiten sich die Pollen der Beifuß-Ambrosia jetzt schon bis Ende November. Die Intensität und Menge der fliegenden Pollen hat sich drastisch erhöht und so wird für den Birkenpollenflug in den nächsten Wochen und Monaten Schlimmes erwartet.

Was kann man präventiv gegen Pollenallergien tun?

Als wirksame Methode gilt die Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ärzte nennen das Verfahren auch spezifische Immuntherapie (SIT) oder Allergieimpfung. Allergiker erhalten winzige Mengen des Allergens verabreicht. In höherer Konzentration würde das eine heftige Immunreaktion auslösen. So soll das Immunsystem lernen, angemessen auf Pollen zu reagieren. Das gilt auch für Hausstaubmilben, Katzenhaare oder Insektengifte. Leider dauert die Behandlung in der Regel drei bis fünf Jahre.

Was kann man tun, wenn die Allergie einen so richtig im Griff hat?

Allergien sind nicht heilbar, aber die Beschwerden können durch verschiedene Medikamente gelindert werden. Dazu gehören beispielsweise Nasensprays und Augentropfen, Antihistaminika oder Kortison. Menschen mit Atemwegsproblemen bzw. -erkrankungen haben meist einen Notfallinhalationsspray. Weiterhin können Entspannungsverfahren wie Meditation und autogenes Training helfen. Aber auch die Psyche kann hierbei eine Rolle spielen, sie löst die Allergie zwar nicht aus, aber beruflicher Druck oder private Probleme verstärken die Symptome.

Welche Alternativen gibt es?

Für Pollenallergiker sieht es schlecht aus bei anhaltender Entwicklung. Oft ist das einzig wirklich hilfreiche, den Allergenen aus dem Weg zu gehen. Nicht einfach und eher etwas für Betuchte: Umziehen – zum Beispiel in die Berge jenseits der Baumgrenze. Das Leben auf offenem Meer ist für Allergiker auch gut geeignet.

 

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