HIV in Deutschland – aktuelle Zahlen

Trotz der kostenintensiven Plakatierungskampagnen zur Steigerung des öffentlichen Bewusstseins gegenüber der Gefahr durch HIV bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr sind die Betroffenen Zahlen nach wie vor erschreckend. Die Infektionszahlen steigen weiter – und viele fühlen sich von dem Thema immer noch nicht betroffen – obwohl sie infiziert sein könnten.

Lasst Euch testen!

Nach einer Schätzung waren im letzten Jahr knapp 80.000 Menschen in Deutschland mit HIV infiziert. Das sind anders, als es die meisten Leute heute einschätzen, sehr viel mehr als noch vor 20, 30 Jahren. Es handelt sich bei HIV also nicht um eine Krankheit des letzten Jahrhunderts. Der Mangel an Einsicht führt jedoch dazu, dass nur knapp 2/3 der Infizierten auch von ihrer Erkrankung wissen. Das unbewusste Drittel sorgt natürlich für Neuansteckungen. Problematisch ist aber auch, dass sie sich möglicherweise sogar haben testen lassen, jedoch zu früh nach der Ansteckung.

Die Test haben natürlich auch eine gewisse Fehler-Wahrscheinlichkeit für falsche Negativ- Befunde. Vor allem kurz nach der Ansteckung sind die Viren im Körper noch in geringer Anzahl anzutreffen und daher schwerer festzustellen. Daher sollten sich Menschen mit ungeschützten promiskuitiven Verhaltensweisen öfter testen lassen. Dass sie es nicht tun, mag mit daran liegen, dass HIV inzwischen nicht mehr in jedem Fall tödlich verläuft. Die medikamentöse Behandlung ist inzwischen so gut, dass viele noch Jahrzehnte eines erfüllten Lebens vor sich haben. Das senkt natürlich die Effektivität der Abschreckung durch Aufklärungs-Kampagnen. Doch auch, wenn sich die knapp 26.000 unbekannterweise Infizierten testen lassen würden und somit identifiziert wären, würde die Ansteckungsrate wahrscheinlich nur um die hälfte sinken, denn die andere Hälfte steckt sich im Ausland an.

Risikofaktoren und Behandlungsmethoden

Auch wenn dies oft zu einer Stigmatisierung führt, die zu verurteilen ist, stellen die Daten fest, dass knapp drei-viertel der Infizierten homosexuelle Männer sind. Die restlichen Prozent teilen sich heterosexuelle Männer und Frauen sowie durch unsachgemäß verwendetes Drogengeschirr Infizierte zu nahezu gleichen Anteilen. Von den insgesamt fast 100.000 Menschen, die sich seit Ausbruch der Epidemie in den Achtzigern infiziert haben sind über ein viertel an den Folgen gestorben. Heute scheint die neue Lockerheit im Umgang mit sexuellen Kontakten auch andere Geschlechtskrankheiten zu begünstigen. Zu diesen gehört auch die Syphilis, die ebenfalls das Ansteckungsrisiko für HIV erhöht und deshalb sehr ernst genommen werden sollte. Die einzige Möglichkeit, diese Krankheit auszurotten liegt in der Bereitschaft derer, die infiziert sind, sich den Möglichkeiten der Prävention weiterer Ansteckungen zu stellen und diese anzuwenden. Eine Diagnose kann heute auch enorm positive Effekte auf den Verlauf der Krankheit und ihren Verlauf auf den Patienten haben. Die Medikamentennahme kann inzwischen sogar die Ansteckungsgefahr bei nicht-infizierten Geschlechtspartnern reduzieren und ein recht normales Leben ermöglichen.

 

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