Immer mehr Legal Highs überschwemmen den Drogenmarkt

Die Grauzone zwischen legalen und illegalen Drogen wird immer undurchsichtiger. Auf der einen Seite ist es lebensnotwendig, dass kranke Menschen mit den notwendigen Medikamenten wie Psychopharmaka, Schmerzmitteln und Schlafmitteln versorgt werden. Auf der anderen Seite werden jene Medikamente oftmals auch zum persönlichen Vergnügen, demnach für illegale Zwecke missbraucht. Um ein gesundes Mittelmaß zwischen beiden Extremen bemüht sich der Internationale Drogenkontrollrat der Vereinten Nationen (INCB).

Der Jahresbericht des INCB erschien letzte Woche und offenbart weiterhin bestehende Versorgungslücken, Missbräuche von Medikamenten und welche neuen Substanzen den Markt ohne jegliche Kontrolle überschwemmen.

Laut dem Bericht sind bis Oktober 2015 602 neue psychoaktive Substanzen auf den Markt gekommen. Das Jahr zuvor waren es nur 388 Substanzen gewesen. Den Großteil bilden Legal Highs, die als Rauschmittel wirken, aber nicht unter das örtliche Betäubungsmittelgesetz fallen. Dabei machen sich die Drogenhersteller Gesetzeslücken zueigen, denn bereits kleine Veränderung von bereits als illegal eingestuften Substanzen genügen, dass der Stoff zunächst nicht strafrechtlich verfolgt wird. Für die Konsumenten birgt das allerdings größte Risiken.

Schlafmittel

Eine weitere Sektion macht den Autoren des Jahresberichts des INCB Sorgen: Schlafmittel. Diese werden vor allen an ältere Menschen viel zu häufig und viel zu schnell verschrieben. Vor allem wegen möglicher Wechselwirkungen und Medikamentenabhängigkeit sei diese Entwicklung beunruhigend.

Zudem zeigt die Studie, dass die Europäer und Nordamerikaner deutlich mehr Schlaf- und Schmerzmittel schlucken als ärmere Länder. Diese seien zumeist unterversorgt, wohingegen die Europäer und Nordamerikaner 95 Prozent des weltweiten Verbrauchs abdecken. Die Studie zeigt zudem, dass das Internet als globaler Umschlagplatz von vor allem neuen psychoaktiven Substanzen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der INCB betont, dass vor allem das Nachgehen von kriminellen Drogenherstellern- und verkäufern extremer gestaltet werden sollte. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass strikte Verbote nicht das Allheilmittel sind, sondern vor allem Aufklärung über gesundheitlich unbedenklichen Umgang mit Drogen zum Rückgang der zum Teil erschreckenden Zahlen führen kann.

 

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