Misslungene Hinrichtung in Texas – Substanzen, die töten

Es mutet wie ein schlechter Horrorfilm an, was wir dieser Tage aus Texas zu hören bekommen. Wieder mal hat eine Hinrichtung durch den Staat nicht funktioniert wie sie sollte und der Betroffene erlitt einen 43 minütigen Todeskampf, der mit einem Herzinfarkt endete.

Der Fall Clayton Lockett

Clayton Locketts Körper kämpfte 43 Minuten gegen Tod an. Die erste der drei Giftinjektionen, die dem Verurteilten das Leben nehmen sollten, führte dazu, dass eine seiner Venen platzte und er bei Bewusstsein blieb. Der Giftcocktail, der sich aus jeweils einer Injektion Midazolam, Vecuronium und Kaliumchlorid zusammen setzte, wurde erstmal im Oktober 2013 bei einer Hinrichtung eingesetzt.

Die erste Injektion sollte dem verurteilten Mörder das Bewusstsein nehmen. Vecuroium lähmt den Körper und Kaliumchlorid sollte schließlich den Herzschlag stoppen. Diese letzte Injektion ist allein betrachtet sehr schmerzhaft, da sie den Herzschlag erlahmen lässt und zeitweise auch zu Herzinfarkten führen kann. Daher ist es von größter Bedeutung, dass der Betroffene zum Zeitpunkt der dritten Injektion bereits bewusstlos ist.

Das neue Todes-Medikament Midazolam

Midazolam wurde erst seit Kurzem als Ersatz für das sicher getestete Pentobarbital eingesetzt. Die dänische Herstellerfirma kontrolliert ihre Exporte streng, sodass die USA Probleme bei der Beschaffung von großen Mengen dieser Substanz bekamen und auf Midazolam zurück griffen. Dieser Stoff gilt auch in Deutschland als Anästhetikum, das dem Betroffenen nach kurzer Zeit zu einer Entspannungsphase, beispielsweise im Vorfeld von Operationen, verhelfen soll.

Aufgrund der geplatzten Vene ist anzunehmen, dass der Stoff sich nicht gleichmäßig im Körper des Verurteilten verteilen konnte. Auch beim ersten Einsatz von Midazolam zur Hinrichtung eines Verurteilten in Ohio verlöngerte sich der Todeskamp auf 24 Minuten. Die anwesenden Verwandten des Verurteilten wurden Zeugen eines grausamen Todeskampfes. Was viele Menschen zu vergessen scheinen ist, dass der eigentliche Nutzen dieser Medikamente ist Menschen zu helfen und ihre Leiden zu lindern. Medikamente, die wie Vecuroium, die Patienten Entspannungszustände und ausbleibende Krampfanfälle vermitteln sollen, werden inzwischen allerdings auch für das Töten von Menschen verwendet.

 

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