Tipps zum Vermeiden von Stress

Stress gehört zum Alltag. Häufig bleibt es allerdings nicht beim gesunden und „gewöhnlichen“ Stress. Die Stressoren häufen sich und irgendwann droht die Erschöpfung. Denn Stress kostet vor allem eins: Energie! Daher muss ein Gegenmittel gefunden werden, das dabei hilft, den Stress möglichst gering zu halten. Einige Tipps können dabei helfen, den Stress nicht aufkommen zu lassen.

Wenige Faktoren führen zu Stress

Grundsätzlich gibt es nur wenige Faktoren, die zu Stress führen. Der Stress wird häufig als externer Faktor empfunden. Bei genauerer Betrachtung ist es allerdings der Betroffene selbst, der die Überlastung verursacht. Perfektionismus, falsche Prioritäten und das „Nicht-Nein-Sagen-Können“ führen schließlich dazu, dass ein Berg voll Aufgaben entsteht, der zu den typischen Reaktionen führt, die unter dem Begriff Stress zusammengefasst werden. Kommt dann noch Pessimismus hinzu, ist die negative Spirale perfekt und ein Ausbrechen ist kaum noch möglich.

Es gibt ab diesem Zeitpunkt lediglich wenige Möglichkeiten, um den Stress zu vermeiden. Der Mensch hat die Möglichkeit, die Aufgaben positiv zu sehen und seine pessimistische Sichtweise abzulegen. Zugleich kann er seinen Perfektionismus ablegen und die Prioritäten klar ordnen. Entspannungsübungen oder Sport können dabei helfen, die Symptome abzuschwächen. Weitere Möglichkeiten sind bislang nicht gegeben. Insgesamt bedeutet dies, dass der Betroffene einfach auf sich und seine Bedürfnisse Acht geben muss. In der Praxis ist dies allerdings nicht immer möglich.

Perfektionismus lässt Zeit schwinden

Gerade wenn es um Perfektionismus geht, sollten die Erwartungen zurückgefahren werden. Daher müssen die Ansprüche an die eigene Person und an die Umwelt genau überdacht werden. Nicht immer muss alles perfekt sein. Daher sollten auch kleine Fehler toleriert werden. Perfektionismus hat noch einen weiteren Nachteil: Er ist ein Zeitfresser. Perfektionisten versuchen oftmals auch in der Freizeit, noch alles perfekt zu gestalten und verlieren dadurch Zeit. In vielen Fällen sind sie überlastet, denn die persönliche Einstellung bedingt auch, dass ständig kleine Bitten angenommen und ausgeführt werden. Freizeit ist Freizeit und damit eine Zeit der persönlichen Planung.

Diese Zeit sollte daher den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Zeitpläne führen zu Druck, da die nächste Aufgabe bereits wartet und die Zeit für die Erledigung der vorherigen Aufgabe meistens knapp bemessen ist. Hier gilt: Prioritäten setzen und auch kleine Pausen zwischen zwei Terminen oder Aufgaben einplanen. Dadurch ist genügend Zeit vorhanden, die als Puffer genutzt werden kann. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, die Pausen nicht zu nutzen, um sich gedanklich wieder mit der Arbeit auseinanderzusetzen.

Soziale Probleme und deren Bewältigung

Gerade im sozialen Bereich entsteht immer wieder Stress. Ein häufiges Problem ist, dass viele Menschen dazu neigen, sich mit anderen Menschen zu vergleichen. Der Betroffene wird meistens den Eindruck haben, nicht mithalten zu können. Oftmals können die Betroffenen ihre eigenen Stärken allerdings nicht abstrahieren. In der Praxis bedeutet dies, dass Vergleiche nicht valide sind, da jede Person individuell ist. Vielmehr steht die Betonung der eigenen Stärken im Vordergrund. Auch Kritik kann Stress verursachen. Viele Menschen beziehen diese pauschal auf ihre Person und können nicht damit umgehen. An dieser Stelle ist es hilfreich, wenn zunächst geprüft wird, ob die Kritik überhaupt gerechtfertigt ist bzw. welchen Bereich das betrifft. Zugleich muss auch immer darauf geachtet werden, ob die Kritik gegen die Person oder nur gegen Arbeits- oder Verhaltensweisen gerichtet ist. Ist sie berechtigt, dann kann sie angenommen werden. Tritt die Situation nochmals auf, dann sollte der Fehler vermieden werden, der zur Kritik führte.

Verkrampfungen lösen

Ein Problem ist es auch, wenn der Betroffene ständig verkrampft ist und sich auf ein Thema versteift. Grundsätzlich ist es erwiesen, dass gute Ideen meistens nicht durch krampfhaftes Grübeln entstehen, sondern oftmals erst dann, wenn sich der Betroffene mit einem anderen Thema beschäftigt. Das Gehirn denkt unterbewusst noch immer an die Fragestellung, sodass sie auch weiterhin bearbeitet wird. Um Stress zu vermeiden ist es daher wichtig, nicht an einem Thema zu haften oder ein Problem sofort lösen zu wollen. Vielmehr sollte eine andere Beschäftigung begonnen werden. Führt die Grübelei dazu, dass der Betroffene verkrampft ist, dann ist Bewegung das Mittel der Wahl.

Häufig reicht ein kurzer Spaziergang auf der Straße, um den Stress abzubauen und neue Kräfte zu sammeln. Hier können auch Entspannungstechniken helfen, wie beispielsweise das Atemtraining. Zwei Sekunden einatmen, eine Sekunde halten und danach drei bis vier Sekunden ausatmen. Dabei wird dann der Atem beobachtet und die kühle Luft beim Eintritt in die Nase gespürt. Diese Übung achtmal wiederholt, bringt in den meisten Fällen bereits Erfolge.

Pessimismus keine Chance geben

Wird alles nur negativ und als Problem bewertet, ist dies sicherlich nicht realistisch. Es erzeugt allerdings Stress. Um den Stress in dieser Situation zu beseitigen, sollte der Sachverhalt neutral betrachtet werden. Hilfreich ist, wenn die Vorteile oder die guten Seiten der Situationen erkannt werden. Unangenehme Aufgaben sollten zudem sofort erledigt werden, sodass sie die angenehmen Aufgaben im Anschluss nicht mehr belasten. Eine Möglichkeit ist es auch, wenn Ereigenisse der Vergangenheit betrachtet werden, die zunächst pessimistisch gesehen wurden. Wird dann an den erfolgreichen Verlauf und das positive Ergebnis gedacht, dann verfliegt häufig auch der Pessimismus hinsichtlich der aktuellen Situation.

 

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