Regelschmerzen – was kann man dagegen tun?

Regelschmerzen plagen viele Frauen. Bauchschmerzen bis hin zu Magenkrämpfen können uns diese Phase des Monats als sehr negativ empfinden lassen. Auch strahlende Schmerzen, die sich beispielsweise bis in den Rücken ausweiten, sind denkbar und nicht selten. Regelschmerzen äußern sich demnach so individuell wie die Menschen, die sie durchleben.

Tipps gegen die Schmerzen

Es gibt zahlreiche Tipps wie man den Regelschmerzen beikommt. Gemeinhin kann es Betroffenen helfen die betroffenen Tage nicht voll zu planen, sondern es ruhiger angehen zu lassen, sich mehr Ruhe zu gönnen. Auch die Verhütungsmittel können dann eine Auswirkung auf das Schmerzempfinden haben. Frauen, die unter starken Schmerzen leiden, kann es beispielsweise helfen, wenn sie von einer Kupferspirale oder Kupferkette auf hormonelle Verhütungsmittel umsteigen. Diese Umstellung sollte allerdings immer in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Auch krampflösende Tees aus Kamillenblüten, Melissen- oder Frauenmantelkraut sowie die Anwendung von Wärmflaschen, heißen Bädern oder auch Wärmepflaster sind empfehlenswert. Generell gilt allerdings für sich herauszufinden, was einem gut tut. Auch Bewegung kann bei manchen Betroffenen helfen. So tendieren manche Frauen während ihrer Periode zur vermehrten Bewegung. Helfen all diese Tipps nicht, sind die freiverkäuflichen Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Diclofenac, Ibuprofen oder Naproxen empfehlenswert.

Halten diese Schmerzen auch in der Phase nach der Periode an, beeinträchtigen sie das Leben des Betroffenen enorm und lassen sie nicht nach, wird ein Arztbesuch empfohlen. Auch wenn die allgemeine Meinung vorherrscht, dass Regelschmerzen zum Leben nun einmal dazu gehören, kann auch ein medizinischer Hintergrund vorliegen: Die Endometriose.

Die Erkrankung Endometriose

Endometriose beschreibt den Umstand, dass sich gutartiges Gewebe aus der Gebärmutterschleimhaut heraus außerhalb der Gebärmutter ansiedelt und ebenfalls abblutet. Dieses Gewebe breitet sich mit der Zeit aus und kann Folgen wie Zysten, Verwachsungen bis zu Unfruchtbarkeit mit sich bringen. In Deutschland ist etwa jede zehnte Frau betroffen. Die Diagnose wird in der Regel allerdings erst sehr spät und erst etwa nach sieben Jahren getroffen. Die Diagnose erfolgt meist während einer Bauchspiegelung. Anzeichen können Schmerzen sein, die denen der Periodezeit ähneln, aber einen längeren Zeitraum anhalten.

 

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