Sport macht glücklicher als Geld

Forscher der Universität Yale und Oxford belegten wissenschaftlich, dass sportliche Menschen weniger depressiv sind, zu viel Sport aber der Psyche auch schaden kann. Sie erfassten, im Rahmen der Studie, welche in der Fachzeitschrift „The Lancet Psychiatry“ veröffentlicht wurde, Daten zum sportlichen Verhalten und der mentalen Stimmung von mehr als 1,2 Mio. US-Amerikanern. Bei dieser Studie sollten die Probanden vor allem die Frage beantworten, wie sie ihr psychisches Wohlbefinden aufgrund von Depressionen, emotionalen Problemen und Stress in den letzten 30 Tagen wahrgenommen haben. Weitere Fragen bezogen sich auf das Einkommen und die körperlichen Aktivitäten. Bei den körperlichen Aktivitäten wählten sie aus 75 verschiedenen Aktivitäten, wie z. B. Kinderbetreuung, Hausarbeit, Rasenmähen, aber auch Gewichtheben, Laufen oder Radfahren. Das Ergebnis dieser Studie war, dass Personen, die regelmäßig Sport machten, sich an nur etwa 35 Tagen im Jahr schlecht fühlten. Menschen mit weniger oder gar keinem Sport hingegen kamen auf 58 schlechte Tage. Zudem fanden die Forscher heraus, dass Menschen, die körperlich aktiv waren, sich genauso gut fühlten wie sportlich nicht-aktive Personen, diese aber ca. 22.000 Euro im Jahr mehr verdienten. Um also das gleiche Glückslevel wie sportlich Aktive zu erreichen, müsste man viel mehr Geld verdienen.

Übermäßiger Sport schadet der Psyche

Körperliche Aktivität, trägt jedoch nur in einem bestimmten zeitlichen Rahmen zum psychischen Wohlbefinden bei, fanden die Forscher ebenfalls heraus. Drei bis fünf Trainingseinheiten à 30 bis 60 min. pro Woche sind optimal. Wer mehr Sport treibt, kann genau das Gegenteil bewirken, zeigte die Studie. Wenn die Teilnehmer sich mehr als 3 Stunden pro Tag körperlich betätigten, war ihre psychische Verfassung schlechter, als bei denen, die gar nicht körperlich aktiv waren. Bei ihrer Studie beobachteten die Wissenschaftler auch, welche Sportarten sich besonders positiv auf unsere Psyche auswirken können. Dies sind hauptsächlich Mannschaftssportarten, weil diese auch eine soziale Wirkung auf uns haben. Aber auch Fitness-Training und Aerobic oder Radfahren wirken sich positiv auf unsere Psyche aus.

 

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