Migräne – Stromimpulse können helfen

Migräne – das sind immer wiederkehrende Kopfschmerzattacken, unter denen besonders Frauen leiden. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, es gibt allerdings Auslöser, sogenannte Trigger, von denen Patienten besonders häufig berichten.

Hierzu gehören vor allem Stress, Schlafmangel und unregelmäßige Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme. Auch die Abhängigkeit von Witterung und der Menstruation sind nicht ausgeschlossen. Allgemein sind die Auslöser für Migräne sehr vielfältig und variieren von Mensch zu Mensch. Die pulsierend auftretenden Kopfschmerzen werden begleitet von Übelkeit, Sehstörungen und Licht- beziehungsweise Geräuschempfindlichkeit.

In einigen Fällen kündigen sich die Migräneanfälle durch bestimmte Symptome, wie ein Kribbelgefühl oder Lähmungen, bereits im Voraus an. Grundsätzlich wird Migräne mit Medikamenten behandelt – Schmerzmittel und Mittel gegen Übelkeit haben in diesem Zusammenhang bereits ihre Wirkung bewiesen. Eine Studie der belgischen Universität Lüttich hat nun eine nicht-medikamentöse Behandlungsform erforscht.

Patienten mit chronischer Migräne

Versuchspersonen waren Patienten mit chronischer Migräne; ihnen wurden drei Monate lang, täglich 20 Minuten, Elektroden auf die Stirn gesetzt, welche die Nerven hinter der Stirn durch Stromstöße stimulieren sollten. Es wurde tatsächlich eine Reduzierung der Tage festgestellt, an denen der Patient an Migräne litt – die Wirkung gleicht in etwa der, die mit einer herkömmlichen medikamentösen Behandlung möglich ist.

Jedoch wurden bei der Verwendung der Elektroden bis jetzt keine Nebenwirkungen festgestellt. Selbstverständlich muss die Studie noch erweitert und an mehr Migränepatienten durchgeführt werden, um wirklich aussagekräftig zu sein, doch sollte sich die Annahme der belgischen Forscher bestätigen, dann wäre die Elektroden-Therapie eine gute Alternative zu der Behandlung mit Medikamenten. Vor allem Personen, die die Medikamente nicht vertragen, oder bei denen sie nicht anschlagen, hätten endlich eine wirkungsvolle Therapie gegen die lästigen Kopfschmerzattacken gefunden. Warum genau die Stromstöße helfen, das Migräneaufkommen zu mindern, ist noch nicht klar. Die Forscher vermuten, dass die Stimulation der Stirnnerven Auswirkung auf das zentrale Nervensystem hat und deshalb beruhigend wirkt. Weitere Untersuchungen werden wohl zeigen, ob sich diese Annahme bestätigt.

 

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