Neue Immuntherapie gegen Heuschnupfen

Während die einen sich über die ersten Sonnenstrahlen und den anbrechenden Frühling freuen, schwant einigen anderen bereits nichts Gutes. Denn Frühlingszeit bedeutet für viele Betroffene leider auch immer Heuschnupfenzeit. 15 bis 30 Prozent der Deutschen leiden an der unangenehmen Pollenallergie und stehen jedes Jahr vor der Frage, wie sie ihre Symptomatik am besten lindern können. Eine neue Studie bringt nun neben den altbewährten Mitteln einen neuen Ansatz.

Ursachen

Bei einer allergischen Reaktion wird von den Mastzellen des Immunsystems das stimulierende Hormon Histamin ausgeschüttet, welches eine Immunantwort hervorruft. Bei welchen Stoffen diese Reaktion abläuft und bei welchen nicht, regeln die so genannten T-Zellen. Forscher versuchen, den Mechanismus genau dieser Zellen zu beeinflussen, ohne jedoch dabei die Mastzellen zu aktivieren. Es gibt zwei Therapiemöglichkeiten, um Allergikern Linderung zu verschaffen: Entweder die symptomorientierte oder die ursachenorientierte Behandlung.

Behandlungsmöglichkeiten

Die bisher gängigen Methoden zur symptomorientierten Behandlung von Heuschnupfen-Patienten beliefen sich hauptsächlich auf lindernde Sprays für die oberen Atemwege und teilweise unangenehm sedierende Antihistaminika. Doch ist das tatsächlich der Königsweg? Sollte man nicht viel lieber das Übel an der Wurzel greifen und die Ursache der Allergie bekämpfen? Mit der Hyposensibilisierung, bei der die Patienten langsam an das allergieauslösende Protein gewöhnt werden, indem ihnen in einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren ca. 30 – 80 sich in der Dosis steigernde Spritzen verabreicht werden.

Ganz neu und äußerst vielversprechende ist das Medikament ToleroMune, welches voraussichtlich Mitte 2016 auf den Markt kommt und derzeit an 110 Kliniken in den USA, Kanada und Europa getestet wird. Das Medikament soll den selben Effekt, wie die Hyposensibilisierung haben, diesen jedoch bereits nach drei Monaten entfalten. In einer Studie mit Katzenhaarallergikern hatte man 202 Patienten innerhalb von drei Monaten vier Spritzen verabreicht.

Die Hälfte der Probanden erhielt den neuartigen Wirkstoff, die andere Hälfte ein Placebo. Als sich die Teilnehmer nach zwei Jahren einer viertägigen Exposition mit Katzenhaaren aussetzen, hatte sich bei 13 Prozent der Kontrollgruppe die Symptomatik verbessert, während bei 38 Prozent der ToleroMune-Patienten die Symptomatik um die Hälfte gemindert wurde. Da der Mechanismus einer Katzenhaarallergie fast identisch ist mit dem einer Pollenallergie, dürfen also nun auch Heuschnupfen-Patienten auf einen Durchbruch hoffen.

 

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