Die chronische Gastritis ist eine sehr häufig verbreitete Erkrankung. Es handelt sich dabei um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Die Prozesse können oberflächlich sein oder tief in das Gewebe eindringen. Dringt die Entzündung in die tiefen Schichten ein, dann können dadurch Drüsen geschädigt werden, so dass sich Geschwüre und Erosionen bilden. In einigen Fällen kann auch Magenkrebs entstehen. Grundsätzlich kann zwischen drei Entstehungen unterschieden werden. Neben einer Autoimmunerkrankung kann auch ein Bakterienherd vorliegen. Auch chemische Reize wie Medikamente und hochprozentiger Alkohol können die Problematik auslösen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich. Häufig sind keine Symptome zu finden. Allerdings kann auch ein Völlegefühl in der Magengegend auftreten. Schwer verdauliche Speisen werden häufig nicht vertragen. Übelkeit und Erbrechen können hingegen ausbleiben, so dass die Beschwerden sehr unspezifisch sind. Die Diagnose wird endoskopisch sowie durch Gewebeproben gestellt. Die Therapie besteht aus kleinen Mahlzeiten, die über den Tag verteilt werden. Zugleich soll gut gekaut werden, so dass der Speisebrei besser mit Speichel durchmischt wird. Alkohol, fette und scharfe Speisen sollen gemieden werden.

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