Der Darmmilzbrand wird von Tieren übertragen. Grundlage für die Krankheit ist der Milzbrandbazillus, der durch den Verzehr von infiziertem Fleisch übertragen wird. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Daher erfolgt die Ansteckung immer durch infizierte Tiere, die den Erreger über die Nahrung aufgenommen haben. Drei Tage nach der Aufnahme entsteht eine Entzündung im Verdauungskanal, der blutiges Erbrechen sowie blutigen Stuhl verursacht. Zudem ist Übelkeit vorhanden sowie Blähungen. Im Darm entstehen kleine Knötchen, die aufplatzen können und dann zu einer weiteren Erkrankung führen können. Diagnostisch muss der Erreger im Stuhl oder im Erbrochenen nachgewiesen werden. Die Therapie besteht aus der Gabe von Penicillin. Wird keine Behandlung eingeleitet, dann endet die Krankheit tödlich.

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