Dickdarmtumore können sowohl gut- als auch bösartig sein. Bei den gutartigen Formen handelt es sich um Polypen der Schleimhaut. Sie lösen in der Regel keine Beschwerden aus. Bei Verletzungen können aber auch kleine Blutungen auftreten. Bösartige Tumore sind meistens im Rektum lokalisiert. Mit steigendem Alter steigt auch die Erkrankungswahrscheinlichkeit. Die Tumore neigen zur Metastasenbildung in der Leber. Je früher die Erkrankung bemerkt wird, desto besser ist die Prognose. Der Beginn dieser Krebsform ist schleichend. Später kommt es zu Durchfällen, die sich mit Verstopfung abwechseln. Schmerzen und Blut im Stuhl treten ebenfalls auf. Häufig bilden sich gleichzeitig auch Hämorrhoiden. Im späteren Stadium ist der Patient abgeschlagen und entwickelt starke Blähungen. Der Stuhl kann nicht mehr ausreichend gehalten werden, so dass er unwillkürlich abgeführt wird. Blutarmut tritt ebenfalls auf. Zugleich kann der Darm reißen und ein Darmverschluss entstehen. Die Therapie richtet sich nach den Erfordernissen. Häufig werden die Tumore operativ entfernt. Zytostatika sowie Strahlentherapien können ebenfalls eingesetzt werden, wenn diese sinnvoll sind.

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