Die Entzugssymptome beginnen bei Heroin acht bis zwölf Stunden nach dem letzten Konsum. Der Entzug löst keine lebensbedrohlichen Zustände aus. Dennoch ist das Bild teilweise schwerwiegend, sodass die Rückfallgefahr während der Entgiftung hoch ist. Der Patient entwickelt Unruhe, Spannungsgefühle, Schlaflosigkeit bis hin zu Übelkeit. Die Übelkeit führt häufig zum Erbrechen. Vegetative Symptome sind ebenfalls immer vorhanden. Sie bestehen aus einem hohen Blutdruck sowie aus einem erhöhten Puls, Schwitzen und auch einer erhöhten Aggressivität. Mit steigender Entzugsdauer nimmt das Verlangen nach dem Suchtstoff schnell zu, sodass die Rückfallgefahr steigt. Während des Entzugs entwickelt der Süchtige starke Schmerzen, die keinen lebensbedrohlichen Charakter haben, allerdings quälend wirken.

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