Die Frühgeborenenretinopathie tritt bei untergewichtigen Frühgeburten auf. Bei ihnen kommt es zu Wucherungen in den Blutgefäßen des Auges. Die Ursache dafür ist weitgehend unbekannt. Diskutiert wird allerdings eine toxische Wirkung des Sauerstoffs. Die Ausprägung der Erkrankung kann von leichten Einschränkungen bis hin zur Erblindung reichen. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, bestehen gute Heilungschancen. Mit zunehmender Krankheitsdauer sinken die Chancen auf Heilung. Oftmals bleiben nach der Erkrankung Narben zurück, die dann zu einer Kurzsichtigkeit führen können. Häufig tritt Jahre nach der Krankheit eine Netzhautablösung auf. Leicht Verläufe können mittels einer Vereisung der Gefäße behoben werden. Bei schweren Verläufen wird eine umfangreiche Operation notwendig.

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