Inzwischen ist in jeder Apotheke ein Bereich der Homöopathie gewidmet. Die Homöopathie-Mittel sind sowohl in ihrer Reinform als auch als Komplexmittel mit verschiedenen Wirkstoffen vorhanden. Heilpraktiker und Ärzte setzen die Mittel vor allem bei leichteren Erkrankungen ein und wer die Methoden anwenden will, muss vorher eine Ausbildung in einem Verband wie der Deutschen Homöopathie Union (DHU) absolviert haben. Meistens schulen Verbände, wie die DHU, Homöopathie in ihrer ursprünglichen Form. Das Prinzip ist recht einfach. Die Substanzen sollen bei gesunden Menschen ähnliche Symptome auslösen, wie sie auch von der Krankheit ausgelöst werden. Ähnliches soll daher mit ähnlichem geheilt werden. Die Substanzen werden dabei “verschüttet” (verdünnt), so dass sie nur noch in minimalen Konzentrationen vorliegen – bei den höchsten Verschüttungen ist dabei rechnerisch kein einziges Atom der ursprünglichen Substanz mehr nachweisbar. Während die klassische Homöopathie nur einen einzigen Stoff verwendete, sind inzwischen Komplexmittel vorhanden, die mehrere Präparate miteinander kombinieren, die sich dann in der Wirkung ergänzen sollen. Homöopathische Mittel sind in verschiedenen Formen erhältlich. Sowohl als Tinktur als auch als Globuli oder in Tablettenform stehen sie zur Verfügung, wobei das Prinzip und somit die Verdünnung einheitlich ist. Obwohl die Homöopathie Kinder heilen soll, konnte bisher kein wissenschaftlicher Beweis für die Wirksamkeit in diesem Bereich erbracht werden. Nur wenn der Wirkstoffgehalt hoch ist – also bei schwachen Verdünnungen – ist eine Wirkung nachweisbar. Nicht nur bei Menschen wird die Methode verwendet. In der Heilpraktik soll Homöopathie auch Hund, Katze und Pferd heilen. Ein direkter Wirkungsbeweis konnte auch hier nicht gefunden werden. Dennoch wird immer wieder von Erfolgen berichtet, die mit herkömmlichen Mitteln nicht erzielt werden konnten.

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