Die Klassische Homöopathie basiert auf dem Prinzip, das Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Die Substanzen sollen daher jene Symptome auslösen, die der Patient krankheitsbedingt bereits hat. Hierfür werden die reinen Substanzen mehrmals nach einem festen Schema verdünnt. Auffallend ist hierbei, dass die stärksten Verdünnungen mathematisch gesehen kein Atom des Ausgangsstoffes mehr enthalten, obwohl der Grundsatz gilt, dass mit steigender Verdünnung (Potenz) die Wirksamkeit zunimmt. In der Regel betreiben Ärzte und Heilpraktiker klassische Homöopathie. Dabei können sie erst nach einer fundierten Ausbildung klassische Homöopathie anwenden. Allerdings nutzen Ärzte eher die reinen Stoffe, wie beispielsweise Digitalis, da für die hohen Potenzen bislang kein Wirksamkeitsnachweis vorhanden ist. Heilpraktiker sind aufgrund der Gefährlichkeit vieler Stoffe allerdings dazu gezwungen, nur schwache Wirkstoffgehalte zu verordnen. Dieser Umstand ist ebenfalls ein Teil der Ausbildung. Homöopathie unterliegt somit rechtlichen Bestimmungen, die den Anwendern ebenfalls bekannt sein müssen.

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