Der Lungenabszess ist ein abgestorbener Bereich in der Lunge. An dieser Stelle ist Eiter zu finden, der abgehustet wird. Häufig bilden sich mehrere Eiterherde. Die Ursache ist meistens eine Lungenentzündung. Auch das Einatmen von Stoffen in die Lunge kann zum Abszess führen. Zudem können ein Bronchialkrebs, Einzeller und weitere Erreger zum Absterben des Gewebes führen. Die Symptome bestehen zunächst aus einem Krankheitsgefühl. Zugleich tritt Fieber ab 39 Grad auf. Es kommt zu Schweißausbrüchen sowie Husten mit eitrigem Auswurf. Häufig ist im Auswurf auch Blut vorhanden, so dass er sich bräunlich einfärben kann. Die Diagnose wird mittels eines Röntgenbilds gestellt. Auch eine Bronchographie kann die Problematik zeigen. Eine Computertomographie ist ebenfalls ein zuverlässiges Diagnosemittel. Die Therapie besteht aus Antibiotika sowie einer Lagerungsdrainage. Häufig muss eine Drainage zum Abfluss des Eiters operativ angelegt werden. Die Entfernung des Eiterherdes ist in einigen Fällen notwendig, da die Eiterbildung nicht zurückgeht. Ist die Schädigung zu stark oder der Patient abwehrschwach, dann kann die Erkrankung zum Tod führen.

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