Beim Schielen weicht die normalerweise parallele Augenachse ab, so dass der Winkel der Augen verändert ist. Dadurch schneiden sich die beiden Blickwinkel, so dass das Sehen eingeschränkt wird. Das Schielen ist sehr häufig bei Kindern zu beobachten. Meistens ist es eine Folge einer Schwäche der Augenmuskulatur. Aber auch Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Diabetes oder Hirntumore können die Problematik auslösen. Das Schielen selbst kann auf beiden Augen oder auch nur auf einem Auge vorhanden sein. Die Folge der Fehlstellung sind Doppelbilder, so dass im Gehirn keine deckungsgleichen Bilder ankommen. Bei leichten Fehlern kann dies durch große Anstrengungen ausgeglichen werden. Bei starken Abweichungen kann das Gehirn allerdings auch ein Bild ignorieren, so dass zwar scharf gesehen wird, allerdings kein räumliches Sehen möglich ist. Die Therapie besteht immer in der Beseitigung der Ursache. Liegen zu schwache Augenmuskeln vor, dann kann durch das Abdecken des betroffenen Auges ein Ausgleich erreicht werden. Auch spezielle Brillen können gegen das Schielen eingesetzt werden. Operative Korrekturen sind nicht üblich.

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