Krafttiere: Das Pferd

Krafttiere: Das Pferd

Obwohl es auch heute noch freilebende Pferde gibt, kennen wir in Europa in der Regel die domestizierten Varianten. In der Landwirtschaft werden sie nicht mehr so oft als Arbeitstiere eingesetzt, dafür bestreiten sie im Reitsport Turniere und können Preise gewinnen.

Die schnellen und ausdauernden Tiere werden oft mit Stärke assoziiert, weil sie nicht nur einen Menschen auf ihrem Rücken tragen können und sich trotzdem noch bewegen wie ein Wirbelwind. Außerdem zählen Freiheit und Unabhängigkeit zu häufig verwendeten Attributen, die freilebende Wildpferde beschreiben.

Legende

Starke Pferde sind besonders als Zugpferde einer Kutsche oder eines Wagens Bestandteile vieler Legenden. In der germanischen Mythologie beispielsweise wird der Göttervater Odin von Sleipnir, einem achtbeinigen Pferd, durch alle Welten getragen. Auch der Wagen der Sonnengöttin wird von zwei starken Pferden über den Himmel gezogen bis der Weltuntergang anbricht. Der Legende zufolge werden die beiden Rösser vom wilden Wolf Skalli über den Himmel gejagt. Erst wenn die Welt untergeht, holt der Wolf den Wagen der Sonnengöttin ein, so die Sage.

Bedeutung

Auch als heran galoppierendes Krafttier verkörpert das Pferd vor allen Dingen Stärke und Freiheit. Es kommt zu seinem menschlichen Seelenpartner, um ihm eine Last abzunehmen, ihn ein Stück auf seinem Rücken zu tragen, wenn die Beine schwach werden, und ihm über das eine oder andere Hindernis hinweg zu helfen. Auch auf die Freiheit in all ihren Facetten möchte das Pferd aufmerksam machen. Auf der einen Seite kann das Auftauchen dieses Krafttiers so bedeuten, dass man sich wieder freier fühlen und von Zwängen befreien soll. Auf der anderen Seite möchte es seinen menschlichen Seelenpartner darauf hinweisen, dass Freiheit zwar schön ist, es aber nicht gut ist, immer über die Stränge zu schlagen. So sollte hier ein gesunder Mittelweg gefunden werden und bei dieser Suche kann das Pferd als Krafttier helfen.

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