Gemeinsames Kochen und Essen fördert die Arbeitsgemeinschaft

Längere Arbeitszeiten erfordern manchmal auch, dass man sich auf der Arbeit gewissermaßen einrichtet. Deshalb nutzen viele Büros inzwischen die Möglichkeit in der Mittagspause gemeinsam zu essen. Eine Steigerung dieser Zelebration der Pause ist das gemeinsame Kochen. Eine Studie mit Feuerwehrmännern zeigte, dass dies die Kooperation steigert und auch zu gesteigerter Leistung anregt.

Der Forscher Kevin Kniffin von der Cornell University in Ithaca, New York hat sich dieses Phänomen genauer angeschaut und zwar anhand einer Berufsgruppe, bei der der Zusammenhalt respektive das Teamwork überlebenswichig ist: den Feuerwehrmännern. Tatsächlich hat das Ritual gemeinsam, und zwar auf Feuerwachen, zu kochen sogar zu einer ganz neuen Art von Kochbüchern geführt, die einzig Rezepte beinhalten, die auf Wachen gekocht werden.

Die Fakten

Über 15 Monate hinweg führten Kniffin und sein Team qualitative und quantitative Befragungen in 13 Spitzenhäusern einer US-Großstadt durch, sodass 244 Probanden an der Studie teilnahmen. Zu 97 Prozent waren dies Männer. Innerhalb der Befragungen mussten die Teilnehmer die Leistung ihrer Einheit, ihre Arbeitszufriedenheit und die Kooperationsbereitschaft beurteilen und zudem angeben wie häufig gemeinsam gekocht und gegessen wurde. Zu erwähnen ist zudem, dass das gemeinsame Kochen und essen nicht von den Vorgesetzten vorgegeben war, sondern eine selbstbestimmte Aktion der Probanden darstellte.

Die Mehrheit der Befragten gab an, dass für sie das kollektive Zubereiten und Kochen zu ihrem Berufsalltag dazu gehören. An vier von fünf Tagen werde dies geneinsam zelebriert. Vergleiche zu anderen Teams, in denen nicht gemeinsam gekocht oder gegessen wurde, zeigten auf, dass das Kooperationsgefühl sowie die Leistung der jeweiligen Einheit weniger positiv bewertet wurden.

Welche Denkrichtung ist die Richtige?

Die Forscher betonen allerdings auch, dass die Studie nicht eindeutig hergibt, aus welcher Richtung die Studienergebnisse zu denken sind. Sind jene Probanden, die sie sich Teil einer Gruppe empfinden, eher geneigt gemeinsam zu essen und auch gemeinsam zu kochen oder beeinflusst das gemeinsame kochen und essen nicht vielmehr das Gemeinschaftsgefühl? Es ist nicht ganz klar, was zuerst da war, allerdings scheint gemeinsames essen und kochen definitiv eine Möglichkeit zu sein das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

 

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