Keine Frauen in höheren Positionen?

Frauenquote – Chancengleichheit – Gleichberechtigung – sind häufig diskutierte Themen, wenn es um die Besetzung von Stellen in den Chefetagen geht. Während es einige überzeugend wirkende Argumente für die gesetzliche Einführung einer Frauenquote für höher dotierte Stellen gibt, plädieren Andere sowohl an die Einsicht bei Personalchefs, dass Frauen ebenso qualifiziert sind, wie Männer und daher ebenso gut für Führungspositionen geeignet sind.

Bei nüchterner Betrachtung kann niemand ernsthafte Zweifel über die berufliche Qualifikationen von Frauen anbringen. Mädchen besuchen heute selbstverständlich weiterführende Schulen und Universitäten und in den Familien hat sich längst die Erkenntnis durchgesetzt, dass es bei Bildungschancen keinen Unterschied zwischen Söhnen und Töchtern geben darf. Trotzdem stoßen gut ausgebildete Frauen im Berufsleben auf Grenzen, die offensichtlich nichts mit ihren Leistungen zu tun haben. Wenn es um die Besetzung von höheren Positionen geht, werden oft genug Männer bevorzugt. Offiziell darf und wird die Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht natürlich nicht als Begründung der Wahl angeführt, aber unterschwellig spielt diese Tatsache doch sehr häufig eine Rolle.

Frauen wird viel zugetraut – theoretisch. Ihre praktischen Fähigkeiten in Führungspositionen werden dagegen häufig in Frage gestellt. Durchsetzungsvermögen in einer Ellenbogengesellschaft scheint als männliche Eigenschaft definiert zu sein, denn Frauen wird das Fahren einer harten Linie nicht zugetraut. Feminine Stärken, wie Einfühlungsvermögen, soziale Kompetenz und Teamfähigkeit sind in vielen Führungspositionen erst in zweiter Linie gefragt und oft genug spielen sie überhaupt keine Rolle für die Besetzung einer Stelle.

Ein weiterer Grund für die Benachteiligung von Frauen bei der Besetzung höherer Positionen ist das Thema Familienplanung. Frauen bekommen Kinder, das ist nun mal von der Natur so vorgesehen. Viele Firmenchefs können sich nur schwer vorstellen, dass Mütter ihre häuslichen und familiären Pflichten mit den Anforderungen im Job unter einen Hut bekommen können, vom Ausfall wegen Schwangerschaft und Erziehungsurlaub ganz zu schweigen. Dabei sind Multitasking und ein stark ausgeprägtes Organisationstalent doch wohl die besten Argumente, die für weibliche Bewerber sprechen würden.

 

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