Was ist gute Arbeit?

Es gibt kaum einen Arbeitnehmer, der nicht „gerne“ ab und an über seinen Chef herzieht. Man weiß ja sowieso meist alles besser und kritisieren fällt von jeher einfacher als kritisiert zu werden. Eine repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung und des GfK Vereines beweist nun, dass mehr als 70 Prozent der Befragten allerdings durchaus mit ihrem Chef zufrieden sind. Bei den unter 29 Jährigen sind es sogar satte 83 Prozent. Den Vorgesetzten wird sogar Fairness und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Macht bescheinigt. Wieso beschweren wir uns dann aber so viel und so gerne über unsere Chefs?

Bewertungen von Vorgesetzten

Die Studie hat weiterhin ergeben, dass jeder Zweite es als äußerst positiv ansieht, dass sein Chef ihm viel Freiraum lässt und trotzdem geben ein Drittel der Befragten an in wichtige Entscheidungsvorgänge einbezogen zu werden. Besonders wichtig sei den Arbeitnehmern sich das Vertrauen des Chefs zu erarbeiten, da nur auf diese Weise eine gelungene Arbeitsatmosphäre möglich sei.

Etwa ein Fünftel der Befragten berichten dennoch von schlechten Erfahrungen mit ihrem direkten Vorgesetzten. Diese erfolgten Form von Drohungen, Druck, Nichtbeachtung und Ausgrenzung bis hin zu Kündigungen.

Macht

Machtbewusstes Auftreten von Chefs wird sehr unterschiedlich bewertet. Ein Drittel der Befragten schätzen machtbewusstes und energisches Auftreten, da der „Rahmen“ für ihre Arbeit somit immer klar gegeben sei. Aber trotzdem bewertet jeder Dritte machtbewusstes Auftreten auch als Vertrauenshinderung, da gesteigerter Respekt diese Vertrauensbasis untergrabe. Dieses Verhalten „funktioniert“ für viele Arbeitnehmer allerdings nur im direkten Kontakt mit dem Chef. Betrachtet man die gesamte Unternehmensstruktur, dann bewerten 62 Prozent der Arbeitnehmer Machtausübung als negativ.

Was ist gute Arbeit?

Folgt man der repräsentativen Umfrage, die 274 Angestellte, Beamte und Arbeiter zwischen 14 und 64 Jahren umfasst, dann ist gute Arbeit immer ein Triangel aus Vertrauen, Wertschätzung und nachvollziehbarer Dominanz des Chefs. Ein jeder Mitarbeiter erfährt gerne Wertschätzung vom Chef, möchte in wichtige Entscheidungen miteinbezogen werden und trotzdem klare Linien für seine Arbeit wissen. Was so einfach klingt, ist oftmals in den Unternehmen sehr schwierig umzusetzen.

Aus diesem Grund gibt es immer mehr Coachingangebote für Führungskräfte, damit sie den erfolgreichen Umgang mit ihren Arbeitnehmern lernen können. Aber auch die Arbeitnehmer müssen lernen zu verstehen, warum Chefs mit ihnen umgehen, wie sie es manchmal für angebracht erachten. Eine offene Vertrauensbasis sollte gegeben sein, um fragliche Situationen klären zu können. Auch eine Arbeitsbeziehung kann mit einer Partnerschaft verglichen werden, in der Reden das wichtigste Mittel zur Klärung ist.

 

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