Wie hat sich unser Lernverhalten durch den Technikwahn verändert?

Dass die omnipräsente Technik unsere Verhaltensweisen beeinflusst respektive verändert, ist überall spürbar. Man beobachtet in den Straßen Menschen, die stetig auf ihrem Smartphone etwas nachlesen und sogar beim Essen in Restaurants ist das Handy stetig präsent. Dass dieser Technikwahn auch Einzug in den Studiumsalltag gefunden hat, ist ebenso ersichtlich. Eine Studie hat sich nun mit dem veränderten Lernverhalten von Studenten in Bezug auf die Technisierung beschäftigt und Ergebnisse eruiert, die uns allen zu denken geben sollten.

Vorlesungsnah und Vorlesungsfern

Bildungstechnologen haben sich innerhalb einer Studie damit auseinander gesetzt, mit was sich Studenten während einer Vorlesung beschäftigen. Probanden waren Studenten aus den Fachbereichen Betriebswirtschaft, Erziehungswissenschaft und Informatik. Die beiden Kategorien, welche die Ergebnisse verständlich gestalten sollen, sind „Vorlesungsnah“ und „Vorlesungsfern“. Die erste Kategorie umfasst das Mitschreiben des in der Vorlesung vorgetragenen oder das Mitverfolgen der Folien zur Vorlesung und die zweite Kategorie beschreibt das Surfen im Internet oder Kontaktieren von Freunden über soziale Netzwerke.

Die Mehrheit der 86 Probanden, die zum Zeitpunkt der Vorlesung im Besitz von 91 mobilen Geräten waren, beschäftigte sich mit Vorlesungsfernen Aktivitäten. Allen voran war das Surfen im Internet sehr beliebt und auch Computerspiele zu spielen scheint eine beliebte Abwechslung zur Vorlesung zu sein. Natürlich werden auch soziale Netzwerke gerne während der Vorlesungen verwendet. Emails haben die wenigsten geschrieben.

Technik in der Vorlesung

Parallel zu diesen Ergebnissen nahmen sich die Forscher auch die Gestaltung der Vorlesungen vor und beobachteten dabei, ob Dozenten technische Geräten zur Gestaltung ihrer Lehre nutzen. Dafür wurden 21 Vorlesungen näher betrachtet. Noch immer greifen die meisten Dozenten auf die Frontalunterrichttechnik zurück. Interaktion, in Form von Gruppengesprächen oder Fragenstellungen, kommt in den drei untersuchten Studiengängen seltener vor. Sei dies allerdings der Fall, dann bemerketen die Forscher trotzdem keine erhöhte Teilnahme der Studenten. Forscher versuchen nun neue Methoden für Lehrende zu entwickeln, welche die Studenten aktiver in den Unterricht einbinden. Computer, Smartphones und Tablets sind auch aus Hörsäälen offensichtlich nicht mehr weg zu denken, sodass ein neuer Umgang mit diesen Geräten gefragt ist.

 

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