Alzheimer - Symptome und Entwicklungen

Ein Botenstoff im Gehirn ist dafür verantwortlich, wenn jemand an der gefürchteten Alzheimer Krankheit leidet. Sind dessen Abläufe gestört, kommt es zu den ersten Symptomen der Erkrankung, die zu den häufigsten Demenz-Formen zählt.

Es gibt drei Stadien, in denen sich Alzheimer entwickelt. Die Mediziner nennen diese drei Stufen Vorstadium, moderates Stadium und schweres Stadium. Wirklich heilbar ist die Krankheit nicht – oder besser gesagt: noch nicht. Die Forschung arbeitet an einem Heilmittel und die Welt hofft auf baldige Erfolge. Momentan sind lediglich die Symptome im Vorstadium und im moderaten Stadium durch die Gabe von konzentrationsfördernden Mitteln oder Substanzen, welche die Gehirnarbeit unterstützen, zu lindern. Solche Präparate enthalten beispielsweise Ginkgo.

Zu den ersten Symptomen einer Alzheimer Erkrankung gehört Vergesslichkeit. Die Abgrenzung zur normalen Schussligkeit ist schwierig. Wer kann schon von sich behaupten, noch niemals den Autoschlüssel oder die Brille gesucht oder vergessen zu haben, welcher Tag heute ist?

Dennoch sollten solche Momente als Warnzeichen ernst genommen werden, insbesondere, wenn sie sich in der Häufigkeit steigern. Wenn es sich um die erste Stufe von Alzheimer handelt, wird die Intensität dieser „vergesslichen” Momente immer höher werden.

Es entwickeln sich Störungen in der Verrichtung des Alltagslebens. Spätestens, wenn man beobachtet, dass sich ein Angehöriger zum Beispiel mehrmals hintereinander duscht oder die Hände wäscht, in der Meinung, er habe das noch nicht getan, ist der Verdacht sehr nahe, dass es sich um Alzheimer handelt. In der weiteren Entwicklung der Krankheit wird der Patient immer häufiger nach Worten suchen, die ihm partout nicht mehr einfallen wollen. Zur Vergesslichkeit kommen Verwirrtheitszustände.

Die örtliche und zeitliche Orientierung lässt nach, abstraktes Denken wird unmöglich. Man erkennt dieses Stadium daran, dass einfache Rechenaufgaben nicht gelöst werden können, die Urteilsfähigkeit nachlässt und das Verhalten, sowie die Persönlichkeit eine deutliche Änderung erfährt. In diesem Stadium sind vor allem die Angehörigen gefragt, die Erkrankung zu erkennen, denn der Patient selbst ist bereits jetzt nicht mehr in der Lage dazu.

Im schweren Stadium befindet sich der Patient in seiner eigenen Welt. Angehörige werden nicht mehr erkannt, die Sprachfähigkeit geht verloren und der Patient wird dauerhaft pflegebedürftig.

 

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